Nachhaltigkeit
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(Werbung) Mehr Energie sparen. Die Stromrechnung ist da.

nudeln kochen wasser Copyright Polarstern

(Werbung) (Backlinks mit * gekennzeichnet) Letzte Woche lag unsere Stromrechnung im Briefkasten und ich war ganz schön aufgeregt. War es letztes Jahr doch so, dass ich – noch während ich auf unsere aktuelle Jahresabrechnung wartete, auf meinen Social Media Kanälen mal nachgefragt hatte, wie hoch denn der jeweilige Stromverbrauch liegt? Und wie genau Energie sparen in den jeweiligen Haushalten aussah?

Eure Stromrechnung ist da, wie wunderbar…

Oder auch nicht. Unsere Stromrechnung konfrontiert uns jedenfalls immer wieder damit, wieviel Energie wir doch tatsächlich verbrauchen und ich frage mich jedesmal: Das kann doch gar nicht sein! Wenn ich dann unseren Tagesablauf durchgehe und an den verschiedenen Stationen halte, an denen ich Energie verwende, weil ich es so gewohnt bin – oftmals ganz unbedacht und selbstverständlich – dann sind das doch ganz schön viele: beim Kochen, beim Arbeiten, für meinen Tee, fürs Waschen, Hände waschen, Staubsaugen, Smartphone aufladen, Lichter-Deko …

Wo im Alltag verbrauchen wir Energie?

Unser Alltag als Familie, unser Leben, wie wir es heute kennen, geht in allen Bereichen mit Energieverbrauch her. Da ist die Spülmaschine, die mir das Geschirr wäscht, der Staubsauger, der die Krümmel aufsaugt und mir das Fahren abnimmt. Nicht zu vergessen der Kühlschrank, der mir meine Lebensmittel kühlt und der Durchlauferhitzer oder die Heizung, die auch nur mit Strom läuft. Auch die Gasheizung benötigt Strom, um das Haus oder die Wohnung warm zu halten.

Dann gibt es noch den Herd mit Ceranfeld oder Induktionsplatten, ein Backofen und eine Mikrowelle, ein Toaster sowie ein Wasserkocher. Bei dem ein oder anderen kommen noch diverse andere elektrische Küchenhelfer dazu. Angefangen bei der Allrounder-Küchenmaschine über den Mixer, den Eierkocher, den Dampfapparat, um Babyfläschchen zu sterilisieren bis hin zum Rasenmäher, der darauf achtet, dass das Gras die 5cm – Marke nicht übersteigt.

Noch gar nicht erwähnt habe ich die Errungenschaften unseres Jahrzehnts: Tablets, Smartphones, Computer und Unterhaltungselektronik. Fortwährend steckt das Netzteil eines solchen Geräts in der Steckdose, um den Akku wieder aufzuladen. Spielkonsolen, Flachbildfernseher, Radio und Abspielgeräte jeglicher Art. Strom zu sparen ist bei der Masse elektrischer Geräte gar nicht so einfach und oft kommt es darauf an, wie viele Geräte wir tatsächlich in Betrieb haben und nehmen wollen. Hier mal ein Link zur goldenen Stromsparregel* von Florian Henle (Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern).

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Unser elektrisierter Alltag

Diese elektrischen Geräte, mit denen wir uns umgeben, sind überall zugegen. Kein Wunder, dass der Ruf nach Einsamkeit, Entschleunigung und Einkehr immer lauter wird. Das aber nur am Rande.

Es gibt nahezu keinen Lebensbereich mehr, in dem uns nicht irgendeine elektrische Maschine, ein Gerät mittels Energie das Leben erleichtern soll. Beim Zähneputzen ist es die elektrische Zahnbürste, beim Trocknen der Haare der Fön. Das Smartphone übernimmt die Dokumentation unseres Schlafverhaltens, weckt uns zu der Zeit, zu der wir aufstehen wollen und erinnert uns daran, wenn unser Social Media – Konsum die zwei Stunden übersteigt. Oder auch die drei oder vier.

Die Stromrechnung unserer Familie

Als wir das erste Mal unseren Strombedarf in den Blick genommen haben, befanden wir uns gerade in unseren Anfangszeiten des Minimalismus. Es ging darum überall zu reduzieren. Erst ließen wir große Teile unseres Besitzes los und beschlossen keine neuen Anschaffungen zu tätigen. Bis wir schließlich auch entschieden unseren Energiebedarf sowie unsere Müllproduktion zu reduzieren. Wie recherchierten, was damals als Durchschnittsbedarf für eine vierköpfige Familie angenommen wurde. Stromanbieter ermöglichen es Kunden inzwischen über einen Tarifrechner ihre möglicherweise anfallenden Stromkosten im Vorfeld auszurechnen. So wie hier bei* Polarstern-Energie. Unser Bedarf hätte demnach bei etwa 3500 kWh liegen sollen. Andere Energieversorger weisen diesen Wert einem Drei-Personen-Haushalt zu, was zeigt, es ist nur eine Zahl. Eine Durchschnittszahl und es geht immer noch was weniger.

Unsere Stromrechnung konfrontierte uns damals damit, wie utopisch das ganze Projekt “Energie sparen” doch war. Unser Stromverbrauch lag viel höher als wir angenommen hatten, der Mitarbeiter des Energieunternehmens war verwundert und wir peinlich berührt.

Zur Miete in einem alten Bauernhaus

Als wir also begannen unseren Storm zu reduzieren, verbrauchten wir als vierköpfige Familie etwa 4300kWh. Das ist wirklich viel. Das meiste ging auf Kosten fürs warme Wasser und die Heizung drauf. Das ist meine Theorie. Ja, wir hatten ein Laufband, das nur selten lief. Es gab auch einen über 30 Jahre alten Trockner im Keller, bei dessen Benutzung wir jedesmal imaginäre 5,- € ins Sparschwein geworfen haben.

Damals wechselten wir erst zu einem günstigeren Stromanbieter. Doch noch vor dem Unglück in Fukushima sind wir damals zu einem Ökostromanbieter übergegangen, der ohne Atom- und Kohleenergie seine Kunden versorgte. Ein Ökotromanbieter, wie polarstern Energie, bei dem wirklich Ökostrom am Ende rauskommt.* Unsere Stromrechnung wurde ein wenig niedriger, so dass wir uns unter der 4000 kWh-Grenze befanden. Doch weiter ließ sich unser Verbrauch irgendwie nicht drücken.

Ein neues Haus, neue Gewohnheiten

Mit dem Kauf der Alten Schule, einige Jahre später, beschlossen wir sehr resolut grundlegende Dinge im Vorfeld zu beschließen.

  1. keine Energiefressenden Neuanschaffungen
  2. keine nicht unbedingt notwendigen Geräte, die Strom benötigen
  3. alte Energiefresser ausrangieren, sofern wir auf sie verzichten konnten.

Den Trockner haben wir daher verschenkt, das Laufrad für ein wenig Geld verkauft. Außerdem hatte ich durch den Minimalismus schon so einiges aus der Küche abgeschafft. Der fehlende Einsatz dieser Geräte sparte natürlich auch erheblichen Strom.

Meine E-Learnings in Sachen Energie sparen

Einen Trockner NICHT zu benutzen, wenn er da ist, fand ich wirklich schwierig. Daher haben wir ihn nicht mit ins neue Haus genommen. Ähnlich sehe ich das mit anderen Gerätschaften. Was nicht da ist, kann keinen Strom verbrauchen. Seine pure Existenz löst das Gefühl aus, dass es zu schade ist, um in der Ecke zu stehen.

Strom lässt sich sparen – aber wie?!

Jeder Einzelne kann seinen Stromverbrauch durch ein bisschen Recherche* und Verhaltensänderungen anpassen. Polarstern hat auf der verlinkten Seite mal die wichtigsten Stromspar-Tipps zusammengestellt.

Zwei Stromfresser, die mir vorher gar nicht so bekannt waren, sind der Fön und auch der Staubsauger. Beides Geräte, die durchaus sinnvoll sind, auf die sich aber auch verzichten lässt, wenn ich mich in meinem Verhalten anpasse. Im Winter beispielsweise wasche ich mir meine langen Haare dann, wenn ich weiß, ich geh erstmal nicht vor die Tür und die Haare haben Zeit selbst zu trocknen. Der Staubsauger läuft hier, wenn möglich nur noch einmal die Woche, es sei denn das Glas Haferflocken kippt um. Ansonsten wird gekehrt mit Hand. Das geht.

E-Mobilität ist ein Schritt in Richtung Veränderung

Stromsparen wird immer ein Thema sein und bleiben. Denn unser Hunger nach Energie scheint unerschöpflich zu sein. Im Straßenverkehr setzt sich mehr und mehr E-Mobilität durch. Ich bin mir immer nicht so sicher, ob das wirklich das Gelbe vom Ei ist. Dabei geht es mir nicht darum, die Augen vor der Feinstaubbelastung durch konventionelle Diesel- und Benzinmotoren zu schließen. Wir brauchen Alternativen. Definitiv.

Aber auch eine Diskussion wie die über das für Akkus benötigte Lithium sollten wir auf dem Schirm haben. Denn der Abbau dieses Rohstoffs benötigt so viel Energie, dass wir die Frage nach Nachhaltigkeit an diesem Punkt stellen müssen und weiterhin Alternativen benötigen.

Die Frage ist, ob Alternativen lediglich andere “Gerätschaften” sprich Fortbewegungsmittel sein sollen oder ob wir nicht auch gesamtgesellschaftlich überlegen, wie Leben anders gestaltet werden kann? Wie können Bürgermobile effizienter eingesetzt werden und Fahrverbote in Städten aussehen, damit sie schlichtweg nicht verstopfen? Wie können wir weniger Strom verschwenden und mehr erneuerbare Energien nutzen und zugänglich machen? Hinzukommen Fragen nach der Lichtverschmutzung in Städten. Die Thematik und auch das Energie sparen sind vielschichtig.

Eine umfassende Energiewende

Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Energiewende, dann darf und muss auf vielen Ebenen gleichzeitig und auch an vielen Orten etwas geschehen. In der Politik darf es nicht länger um Machtansprüche gehen, wenn es darum geht dem Klimawandel mit einer effektiven Energiewende zu begegnen. Wir müssen weltweit daran arbeiten, diese Wende voranzutreiben und ich finde es beeindruckend, wie engagiert zum Beispiel mein Energiepartner in dieser Sache ist. Hier könnt ihr* ein bisschen zum Engagement von Polarstern nachlesen.

Wenn ich mir im verlinkten Beitrag anschaue, wie Familien sich unterirdisch in Kambodscha oder oberirdisch in Mali ihre eigene Energie erzeugen, möchte ich das auch sehr gerne in meinem Garten umsetzen und spinne erneut, wie das gehen könnte. Wie könnte sich unsere Stromrechnung verändern?

Ach so, unsere diesjährige Stromrechnung hat uns übrigens einen Jahresbedarf von 3425 kWh angezeigt. Das ist als fünfköpfige Familie gar nicht mal so schlecht, aber da geht noch was. Dennoch: Ich denke wieder verschärft darüber nach, wie auch ich meinen eigenen Strom in der Alten Schule selbst produzieren kann und werde mich daher gleich nochmal ein bisschen hier umschauen.*

Stromrechnung MamaDenkt

Noch mehr zum Thema Energie und Strom sowie überschneidenden Themen findet ihr in diesen beiden Artikeln:

Hier die Rezension zu einem Buch von Marc Elsberg und hier was zu Stromanbietern.

Bildquelle Beitragsbild: © Copyright Polarstern

 

Stromrechnung Energie sparen Polarstern MamaDenkt

13 Kommentare

  1. Ihr habt den stromfressenden Trockner verschenkt – ich hätte ihn entsorgt, damit er nicht in einem anderen Haushalt weiter Strom in Massen frisst.

    So haben wir es damals übrigens auch mit unserem Kühl- und dem Gefrierschrank gemacht.

    Wie siehst du das?
    Stromfresser vernichten vs. Müllberg vergrößern.

    Herzliche Grüße
    Tine

    • Ja. Stimmt du hast recht. Wobei es mir hier lieber ist, dass der verwendet wird, als ein vielleicht ein bisschen energieeffizienterer Trockner.

      Mit Duschgel, Shampoo & Co übernehme ich inzwischen auch die Entsorgung in der grauen Tonne. Einfach um unser Wasser zu schützen.

      Dennoch… ich verstehe deine Bedenken.

  2. Liebe Rachel, ich finde das auch immer sehr spannend, den Energieverbrauch genauer anzusehen. Und, soweit möglich zu reduzieren. Unseren Energieverbrauch müssen wir für die Nebenkostenabrechnung sowieso genau aufschlüsseln (wir wohnen in einem alten Dreifamilienhaus) . Vielleicht interessiert dich der Verbrauch, es gibt nämlich eine Überraschungen… Und zwar ist der grosse Stromfresser der Boiler für Warmwasser (955 kWh, je nach Partei sogar 1275 kWh). Ansonsten ist der weitere Verbrauch die Waschmaschine (für alle drei Parteien, 237 kWh bei unserem Gebrauch), Umwälzpumpe für Gasheizung (120 kWh pro Partei) und gemeinsamen grossen Tiefkühler im Keller (180 kWh aufgeteilt auf zwei), unserer übrige Stromverbrauch liegt bei ca. 1900 kWh. Sind ca 3300 kWh pro Jahr. Eigene Solarpannels für Warmwasser würde sich also wahrscheinlich lohnen und stehen auf unserer Wunschliste für irgendwann…. Liebe Grüsse!

    • Ach, ich hätte auch so gerne Solarpanele auf dem Dach und wäre gerne sehr viel autarker… Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen…

  3. Ein wichtiges Thema. Ich freue nich schon sehr, wenn dieses Jahr endlich die Solar-Panelen aufs Dach kommen. Wir haben das damals alles schon eingeplant, Kabel liegen etc und . nun wo es finanziell etwas entspannter wird (der Große ist ausgezogen, die Reserven füllen sich wieder) können wir das endlich umsetzten.

    Die Woche war ich in einem Haus, welches i Sommer bis zu 70 % autark sein kann. So toll was es alles gibt, aber manches geht – wie du ja schon weißt – nach und nach und das ist das wichtige, dass wir anfangen zu gehen.

    Drück dich und danke für die spannenden Infos.

  4. Ich achte darauf, dass wir möglichst wenig Wasser/Strom im Haushalt verbrauchen und trenne Müll. Sonnen-Kollektoren haben wir keine, mein Mann meinte damals, dass es sich nicht rentiert. Er arbeitet in einer Haustechnik-Firma…

  5. Dajana sagt

    Wir sind auch 5 köpfig und verbrauchen so um die 2500.Eeis manchmal selber nicht wie wir das schaffen, kommt mir immer sehr wenig vor. Und der Trockner ist bei uns nach jeder Wäsche aktiv. Allerdings heißen wir nicht mit Strom.
    Aber du hats mir grade noch einen guten Tipp gegeben. Einfach mal die Wohnung fegen. Ich glaube das werde ich mal ausprobieren.

  6. Ganz klar: Stromverbrauch vermeiden ist das beste Sparmodel… wir tasten uns vor und verändern immer wieder etwas… tauschen Lampen und Geräte aus… macht sich in der Stromrechnung bemerkbar und gibt ein besseres Gewissen!

  7. Ohje. Da ist bei uns auch noch viel Luft nach oben. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wo Du Strom noch selbst machen wirst….

  8. Das ist ein wichtiges Thema für alle. Danke, dass du darauf aufmerksam machst. Bei uns gibt es kaum noch Optimierungspotenzial. Wir verbrauchen als 4-köpfige Familie nicht mal 2000kWh im Jahr. Ökostrom haben wir schon seit 8 Jahren.

  9. Wieviel Strom wir hier im Haus verbrauchen, weiß ich noch nicht, da wir ja erst eingezogen sind. Auch wir haben Ökostrom, kehren öfter (statt zu saugen) und haben keinen Trockner. Trotz alledem, haben wir natürlich noch genügend Geräte, die Strom brauchen. Ein wichtiger Artikel.

  10. Jörg sagt

    Wir sind auch eine vierköpfige Familie und haben es geschafft, dieses Jahr nur 1652 kWh zu verbrauchen (kleines Einfamilienhaus), und zwar ohne großen Komfortverlust:
    – Vor einigen Jahren als Ersatzbeschaffung einen Kühlschrank mit Eisfach und Energieklasse A+++ angeschafft, nur 1,80 m hoch, was viele Leute etwas klein für die Familiengröße empfinden. Kein separater Tiefkühlschrank. Temperatur +8°C / -18°C.
    – Fernseher zwar HD aber nur 32″ und mit ca. 50 Watt sehr sparsam im Betrieb (Besucher versuchen uns sehr oft, eine Rechtfertigung für diese kleine Ding abzuringen…)
    – Alle Geräte, die nicht zwingend durchlaufen müssen wie z.B. der Router und einen Standby-Verbrauch > 0 W aufweisen (Fernseher, Stereoanlage, Computer, Drucker, Kaffeemaschine, Mikrowelle) werden nur bei Bedarf über Steckdosenleiste eingeschaltet.
    – Beleuchtung zu 95% auf LED in Klasse A+ umgestellt.
    – Warmwasser ohne Zirkulationspumpe, geht bei kleinem Haus ganz gut.
    – Heizungspumpe läuft in der Heizperiode nur 14 h am Tag, benötigt 80 Watt.
    – Waschmaschine meistens 30°-Wäsche.
    – Aus Prinzip kein Wäschetrockner.
    – Geschirrspüler nur Heißwaschgang, wenn wirklich benötigt, spätestens nach ca. zwei Wochen, so daß der Abfluß nicht mit Fettresten versifft.
    Weiteres Potential wird erst bei defekten Geräten erschlossen:
    – Heizungszirkulation mit Energiesparumwälzpumpe (< 10 W)
    – Induktionsfeld statt normalem Ceranfeld.
    – Sparsamer PC/Laptop statt Desktop-PC mit 70 Watt.

    Ich hoffe, ich konnte einige Anregungen geben. Falls noch jemand Tipps hat, immer her damit.

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