Alle Artikel mit dem Schlagwort: achtsamSein

Nachhaltig jetzt. Instagram Challenge: #nachhaltigJETZT

Ihr Lieben, ich poste das jetzt einfach ins große weite Netz, bevor ich noch weitere Wochen und Monate mit meiner Idee durch die Welt gehe und es nicht endlich, endlich einfach lostrete. Folgende Idee: Wir alle gemeinsam gehen jetzt los und setzen Nachhaltigkeit JETZT um. Im Alltag.  Heute.  Nachhaltig jetzt. #nachhaltigJETZT. Wir winken dem inneren Schweinehund lächelnd zu, lassen ihn hinter uns und motivieren uns gegenseitig nachhaltig zu leben. Jetzt. Nachhaltig jetzt. Wie ich mir das vorgestellt habe: Die Idee entspringt meinem grünen Herz und einer Instagram Challenge, an der ich im Mai teilgenommen habe. Es ging um ein anderes Thema, aber die Ziele waren sehr ähnlich mit denen, die ich mir für diese Challenge in Sachen Nachhaltigkeit und GreenLiving erhoffe und wünsche: Austauschen, Netzwerken und von einander lernen. Aber vor allem, etwas gemeinsam auf die Beine stellen, das Aufmerksamkeit erregt, vor Augen tritt und die Welt grüner und nachhaltiger werden lässt. Motiviert und angeregt durch Dinge, die mir gerade im wahren Leben und aktuell auch hier im Netz vor die Füße fallen, lade ich …

Natürliche Familienplanung. Bloggeburtstag

Ihr Lieben, heute darf ich euch eine wunderbare Frau vorstellen. Ich habe sie über meine Kooperationen mit Kulmine kennengelernt und war selber ganz gespannt, wie sie meine Fragen, um sie euch etwas näher vorzustellen, beantworten wird. Nina ist ausgebildete Nfp-Beraterin. Das Nfp steht für „Natürliche Familienplanung“ und ich finde hochspannend, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Natürliche Familienplanung Ich selber habe ganz früh schon die Pille verschrieben bekommen, weil sich irgendwie gar keine Regelmäßigkeit in meinem Zyklus erkennen ließ. Bis zur Geburt meines ersten Kindes blieb ich darauf sitzen, war aber ziemlich unglücklich und unzufrieden mit dieser kleinen Pille. Ich war so froh als ich diese zusätzlichen Hormone endlich los war und auch so erstaunt, dass ich viele Dinge über mein Frausein gar nicht wusste. Aber lest selbst. Lernt Nina ein bisschen kennen und habt am Ende des Artikels eine besondere Geschenkmöglichkeit. Wer bist du Nina? (Neben Ausbildung, Beruf und Alter – was macht dich aus?) Mit nun 30 habe ich grade meine Ausbildung beendet – nach vielen Jahren Uni mit den Fächern Deutsch, Geschichte …

Entrümpeln (6). Nachhaltigkeit

(Dieser Artikel ist ein Teil meines persönlichen Minimalismus – Leitfaden. Die anderen Texte findet ihr hier.) Plötzlich ändert sich was. Nicht nur bei euch Zuhause, auf dem Speicher, im Keller oder im Wohnraum. Nicht nur der Kleiderschrank wird leerer, die Regale wieder übersichtlicher und der Boden freier. Auch das Denken verändert sich. In bestimmte Verhaltensmuster fällt man regelmäßig zurück und nicht für alles lässt sich gleich die lebbare Alltagsveränderung ausfindig machen. Aber worauf es ankommt, ist doch das immer wieder Innehalten, Bedenken und neu Justieren, um der Nachhaltigkeit ein Stückchen näher zu kommen. Entrümpeln zur Nachhaltigkeit Ist es mir wichtig, nachhaltiger durchs Leben zu gehen, dann mache ich mir in der Tat Gedanken darüber, ob und wie ich in den Urlaub fahre, welches Gemüse ich kaufe, wieviel Verpackungsmüll ok ist und was von den Sachen, die wir noch haben, ausgemistet werden sollte? Konkrete Wege zur Nachhaltigkeit Um sein Leben nachhaltiger zu gestalten, gibt es viele Wege, auf denen sich einfach losgehen lässt. Der Verzicht auf Plastik ist mit Sicherheit ein ganz großer Punkt, da er …

#mehr in der Fastenzeit

Jetzt ist schon fast eine Woche dieser besonderen Zeit des Fastens vergangen und ich habe noch an keiner Stelle einen umfassenden Blick auf mein Fasten geworfen. Ich werde die Gelegenheit an dieser Stelle nutzen und trage zusammen. Warum ich faste? Zunächst ist es ein Teil des christlichen Glaubens und als Christ sollte man blablabla!! (So seh ich das. Vor allem das blablabla…) Woran mich diese Zeit jedoch tatsächlich jedes Jahr immer und immer wieder erinnert: Jesus hat auch gefastet. 40 Tage in der Wüste. Gandhi hat gefastet, um eine Aussage zu machen. Ein statement zu setzen. Und, … ich weiß nicht, was ihr jetzt von mir denkt. Ich denke, dass mir beides reicht. Beides motiviert mich so sehr, dass ich dieses Jahr auch wieder dabei sein will. Ich möchte meinen Blick neu ausrichten. Ich möchte die Zeit nutzen, innerlich (und auch körperlich) klarer und ausgeglichener zu sein. Ich möchte es anders und die Welt damit was bunter und leichter machen. Aus Tradition Rebell. Wie ich faste? Dieses Jahr läuft es auf fünf Dinge hinaus, die …

Hausaufgaben: Null Bock!

Die vergangenen zwei Wochen hatten wir hier sehr regelmäßig die Situation, dass die Lust auf Hausaufgaben … nicht bestand. Sie war schlichtweg nicht existent. Dabei war und ist es vollkommen egal, ob es viele sind oder aber nur eine einzige, die höchstens – ich betone höchstens – zehn Minuten dauert. Ehrlich, ich übertreibe nicht. Genauso regelmäßig werden Hausaufgaben aber sowas von zügig und ordentlich, nach den Verhältnissen für K1, abgearbeitet, dass ich denke: „Wow! Wir haben’s geschafft!“ Leider weit gefehlt. Hausaufgabenfrust Ganz regelmäßig stehe ich nämlich weiterhin neben dem Tisch und frage mich, was genau in dem Gehirn da neben mir gerade passiert? Was läuft da drin eigentlich ab? Welche Stoffwechselfunktionen laufen nicht wie geschmiert oder vielleicht auch total super gut, so dass wir hier stehen, beide genervt voneinander sind und uns gegenseitig furchtbar annerven? In dieser Situation kündigt die Schule einen Vortrag über das „Lernen lernen“ an. Aufhänger sind – natürlich – die Hausaufgaben. Ich bin also doch nicht allein. Pfffuh! Aufatmen. Dieser Abendvortrag findet – natürlich – an einem der Tage statt, an …

Entrümpeln (4). Nichtmaterielle Dinge.

In diesem Artikel sollte es ursprünglich um die nichtmateriellen Dinge gehen, die sich auch wunderbar reduzieren und entrümpeln lassen. Nichtmaterielles Entrümpeln Mir sind dazu fünf Bereiche eingefallen, die mit der Zeit bei uns auch dem Perspektivwechsel des „reduziert Lebens“ unterworfen wurden. Beziehungen Diesen Bereich empfand ich persönlich als sehr schmerzhaft. Die Erkenntnis, dass manche Beziehungen und Begegnungen nicht für die Ewigkeit bestimmt sind, setzt mir auch heute noch oft ein bisschen zu. Denn am liebsten würde ich alle möglichen Beziehungen gleich intensiv pflegen. Dann wäre allerdings für nichts anderes mehr Raum und Zeit. Zudem bin ich mir unsicher, ob ungesunde Beziehungen, egal ob in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis oder auch im Bekanntenkreis eine Chance hätten sichtbar zu werden. Ich wäre vermutlich viel mehr damit beschäftigt alles irgendwie am Laufen zu halten, als mich zu fragen „Tut mir diese Beziehung gut? Worauf gründet sie sich? Ist es ein Geben und Nehmen? Braucht sie ein Geben und Nehmen? Schenkt sie Freiheit oder ist sie erstickend?“ Manche Beziehungen verlaufen sich mit der Zeit ganz automatisch und es …

Entrümpeln (3). Wie fang ich an?

Wie in den vergangenen Wochen angedeutet, gibt es in meinen Augen nicht das Schema F, nach dem sich eine Wohnung oder ein ganzes Haus entrümpeln lassen. Dazu sind die Lebensentwürfe zu unterschiedlich, genauso wie die Leidenschaften und Dinge, an die wir gerne oder eben nur aus Gewohnheit unser Herz hängen. Gerümpelecken Gerümpelecken, so nenne ich die Orte, an denen sich in kürzester Zeit immer wieder Krempel anhäuft, kennt vermutlich jeder und ist nur den wenigsten nicht bekannt. Der berüchtigte Stuhl im Schlafzimmer ist wem ein Begriff? Denselben gibt es auch immer mal wieder im Kinder- oder auch im Wohnzimmer. Oder die Ablage auf dem Schreibtisch, in der Küche oder in einer Ecke vom Esszimmer. Ihr wisst schon, Post, zu erledigende Briefe, Rechnungen, Werbezettel oder Zeitungsausschnitte, auf denen die nächsten SeconHand-Basare gelistet sind. Entrümpeln Wo also fängt man da jetzt an? Vor lauter Kram kann man schnell mal den Überblick verlieren und weiß schließlich selber nicht so recht: „Wo fange ich an?“ 3 Entrümpeltipps für den Anfang Frage geklärt haben, warum will ich entrümpeln. (Auf diese …

Entrümpeln(2). Partnersache?

Wie ist es euch vergangene Woche ergangen? Habt ihr Fotos gemacht? Welche Ecken eures Zuhauses habt ihr mit Bildern festgehalten? Was steht dem Wohlfühlort im Weg? Wie seid ihr vorgegangen? Habt ihr sofort begonnen unliebsames und ehemals geliebtes Zeug loszuwerden? Zu entrümpeln? Nochmal zurückgespult. Vielleicht habt ihr festgestellt: „Da gibt es gar nicht so viel zu entrümpeln.“ Ihr seid glücklich mit dem, was ihr habt. Und überhaupt: Wie solltet ihr das eurem Partner oder den Kindern erklären? Er würde die Augen verdrehen, wenn ihr jetzt anfangt seine kostbare CD- oder Computerspiel-Sammlung verkaufen zu wollen. Oder sie würde am Rad drehen, wenn ihr die Deko-Artikel zu den verschiedenen Saisons unter den Hammer stellen wolltet. Die Kinder würden einen waschechten Gallier-Aufstand auf die Beine stellen, na ja, eher einen von den Minions. Schön wäre beides nicht. Entrümpeln geht nur gemeinsam Was ich ganz oft und immer wieder gefragt werde, sei es unter Freunden, vom Radio oder Fernseh: Wie sag ich’s meinen Kindern? Was, wenn der Partner, warum auch immer, nicht diesen Drang empfindet, mit weniger im Leben …

Du bist eine Scheiß-Mama.

Nun ja, was soll ich dazu sagen? Den Satz habe ich schon häufiger gehört. Das erste Mal stand ich schockiert in unserem Flur. Begleitet wurde dieser Ausruf mit einem auf den Boden stampfenden wütenden Kind. Der Kopf hochrot und das Kind ganz weit von mir entfernt. Äußerlich wie innerlich. Wobei die Distanz äußerlich gar nicht mal so riesig war… Ich mit vor Ärger verzerrtem Gesicht, lauter Stimme und sich überschlagendem Schimpfen und Motzen. Das blöde „Wenn – Dann“ ist dann auch ganz schnell mal dabei. Meine Kinder kopflos – aus den unterschiedlichsten Gründen jeweils nicht bereit. Wofür auch immer: Jacke anziehen, auf dem Klo Pippi zu machen und nicht daneben, Zahnpasta allovertheplace verteilen, aber nicht auf der Zahnbürste… to be continued. Aber was soll ich dazu sagen? Mir fehlen schlichtweg die Worte, um das zu beschreiben, was in mir vorging. Oder vorgeht, wenn es mal wieder zu so einem Konflikt kommt. Oder was ich meine, was im Inneren meines Kindes vorgeht? Silvester – zehn Minuten vor Neujahr K1 ist noch wach, weil es mit uns …

Entrümpeln (1). Ein Leitfaden.

Es ist der erste Montag im neuen Jahr. Welcher Tag bietet sich besser an, um mit dem Entrümpeln durchzustarten? Vielleicht der Tag nach dem Geburtstag oder der zweite bzw. dritte Weihnachtstag?!? Fernsehauftritt Am „dritten“ Weihnachtstag letzten Jahres war ich jedenfalls im Fernseh und habe nicht entrümpelt. Diesmal bei daheim + unterwegs im WDR. Ich war unglaublich aufgeregt, denn bislang war das Fernseh bei uns. Diesmal eben umgekehrt. Diesmal nur ich, live, in Köln. In der Maske: „Jetzt gleich werden alle Ihren Auftritt mitverfolgen.“ Ich: „Nein.“ „Wie?“ Ich flüsternd: „Ich habe es niemandem erzählt. Außer meiner Freundin und den (Schwieger-)Eltern.“ Große Augen und schallendes Gelächter neben mir, von den anderen beiden Menschen in der Maske. Ich habe nichts davon erzählt, weil es mir viel zu verrückt vorkam und ich mir auch keine Gedanken darüber machen wollte, dass mich jemand sehen könnte, der mich kennt. Mal abgesehen davon, habe ich erst zwei Tage vor Heilig Abend dem ganzen äußerlich und innerlich verbindlich zugestimmt. Ich brauchte selber erstmal Zeit, um das klar zu kriegen und mich darauf vorzubereiten. …