Alle Artikel mit dem Schlagwort: reducereuserecycle

Plastikfasten MamaDenkt 01

#Plastikfasten – Plastik fasten bis Ostern?

Wer von euch hat Zuhause eine digitale Küchenwaage? Ich leider nicht, aber habt ihr mal gewogen, wie viel Gramm eine Plastiktüte wiegt? Eine Plastiktüte Reis, ein Gefrierbeutel oder meinetwegen eine Plastiktüte an der Kasse?

Nicht sehr viel. Ein paar Gramm vielleicht.

Habt ihr schonmal einen eurer gelben Säcke gewogen? Nicht? Ich schon. Geht ganz einfach. Gelben Sack mit auf die Waage nehmen (A), die Waage euer Gewicht ausspucken lassen und sich danach ohne gelben Sack (B) auf das Gerät stellen.

Plastic Free July 01

Plastic Free July

Heute ist schon wieder der 31.Juli. Die Zeit rast. Befand ich mich vor ein paar Tagen noch im hyggeligen Urlaub in Skandinavien, so sitze ich jetzt hier auf unserem Sofa. Im Garten wurde schon gearbeitet, Artikel geschrieben, die Steuererklärung endlich, endlich fertiggestellt. Laufen war ich noch nicht. Stattdessen haben wir schon wieder Müll produziert und uns Gedanken über den eigenen Misthaufen gemacht. Auch über unseren Plastikmüll, von dem wir im Urlaub viel mehr haben entstehen lassen, als hier zu Hause. Trotz Plastic Free July. Plastic Free July Was ist das eigentlich? Ich ärger mich ein bisschen, dass ich meine Prioritäten nicht anders gesetzt habe. Denn: Die Aktion, die sich hinter Plastic Free July verbirgt, war und ist großartig. Es handelt sich dabei um eine Art Challenge. Wie nicht anders zu erwarten, geht und ging es in erster Linie darum, Plastik zu vermeiden, plastikfrei zu leben und nach Alternativen zu suchen. Plastikfrei war unser Juli so ganz und gar nicht. Zumal wir unseren Plastic free July in Schweden verbracht haben. Wir wären dann wieder an dem …

Plastikfrei - 5 Tipps gegen das Plastikimperium

Plastikfrei: 5 Tipps gegen das Plastikimperium

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Auf Instagram läuft gerade eine Challenge mit dem Titel nachhaltigJETZT. Worum es dabei geht? Nun ja, darum nachhaltig JETZT unterwegs zu sein. Nicht morgen, nicht übermorgen und auch nicht dann, wenn wirklich alles zu spät ist. An einem der letzten Tage ging es unter anderem darum, wieviel Plastik der Einzelne so verwendet? Wie plastikfrei ein Leben im Alltag möglich ist? Wie das eigene persönliche Plastikimperium Zuhause ausschaut. Plastikfrei im Alltag Ich gestehe, so ganz plastikfrei geht es im Alltag heute nicht mehr. Zumindest scheint es so und ist auch so, sofern ich gesellschaftlich integriert bleiben möchte. Das beginnt bei der Tastatur meines Arbeitsgerätes, das ich hier vor mir stehen habe, geht über medizinische Gerätschaften und die Tatsache, dass die Verpackungsindustrie Tabletten nun mal in Plastik und Alufolie einschweißt, bis hin zu meinen Laufklamotten und dem Badeanzug. Aber was ist, wenn ich das alles nicht mehr will? Wenn ich zumindest überflüssiges Verpackungsplastik loswerden will? Erstaunlich ist, dass aktuell nochmal viel passiert, was die Thematik angeht. Hier ist der Link zu …

Kastanien als Waschmittel 02

Kastanien als Waschmittel

Dass sich mit Kastanien die Wäsche waschen lässt, hatte ich schon vor einigen Jahren mitbekommen. Sowohl Blogleser als auch Bloggerkollegen haben meist im Herbst darauf hingewiesen, dass sie nun für einige Zeit endlich wieder Kastanien als Waschmittel nutzen können. Diverse Anleitungen für die Zubereitung lassen sich kinderleicht im Netz finden. Doch ausprobiert hatte ich das Waschen mit Kastanien bislang noch nicht. Kastanien als Waschmittel nutzen Ich persönliche lege weiterhin viel Wert darauf, dass unsere Waschmaschine nicht jeden Tag, sondern höchstens 3-4 Mal in der Woche läuft. Der reduzierte Gebrauch dieses Gerätes ist mir sehr wichtig. Als Großfamilie haben wir inzwischen auch einen relativ guten Rhythmus gefunden, der uns – mal Magen-Darm-Infekte oder große Besucherzahlen ausgenommen – zwei- bis dreimal Mal die Woche Wäsche waschen lässt. Jetzt war ich auch dazu bereit, es mit etwas anderem Waschmittel zu versuchen. Mit einem Waschmittel, das ich aus den gesammelten Kastanien meiner Kinder herstellen wollte. Denn von den zig Kastanienmännchen blieb immer ein gewisser Teil an Kastanien übrig, der irgendwann im Winter nur noch im Garten und auf der …

re:USE – Weihnachtlicher Verpackungsmüll

(Mein Beitrag im Rahmen einer Aktion von re:BLOG entstanden.) Plastikfolie hier, Papier dort. Hier noch ein Plastikring ums SixPack und da eine Plastikverpackung um die BioBananen. Auch wenn einige Supermärkte inzwischen von Plastiktüten auf umweltfreundlichere Alternativen für den Endkonsumenten umstellen, das Problem bleibt: Jede Menge Verschwendung, viel Müll, wenig wertgeschätzter Wertstoff, den jeder einzelne von uns und wir alle zusammen unbedacht entsorgen. Unsichtbarer Verpackungsmüll Leider handelt es sich hierbei nur um die Spitze eines ungeheuren Eisberges. Denn da fehlt ja noch jede Menge Verpackungswertstoff. Aus Zufall stand ich kürzlich eines Morgens sehr früh in der Drogerie, während um mich herum Mitarbeiter die neu eingetroffenen Waren in die Regale räumten. Die einzelnen Produkte befanden sich abgepackt in Kartons. Das hatte ich mir ja schon gedacht. Zu jedem Karton ein Deckel, der entweder nochmal mit Folie umwickelt oder zumindest mit Plastikbändern befestigt wird. Das hatte ich nicht gedacht, aber mir denken können. Daneben die Kartons der anderen Duschgels und Haarwaschmittel ebenfalls derart verpackt. Alle diese Warenkartons nochmal zusätzlich in viel Plastik eingeschweißt, damit sich keiner der Kartons …

Trick 17: Wie viel man eigentlich hat…

… erkennt man im Moment des Umzuges. Egal, ob es die Überzeugung ist, als Minimalist nur noch ganz wenig zu haben oder ob ich als Otto-Normalverbraucher felsenfest der Meinung bin, von allem immer viel zu wenig zu haben. Meine Empfehlung an sie alle: Zieht um! Wir sind in den vergangenen zehn Monaten gefühlte sechs oder sieben Mal umgezogen. Erst von einer Wohnung provisorisch in ein vollmöbliertes, gerade gekauftes Haus. Dabei hat sich unser Eigentum um einige Besitztümer reduziert, weil klar war, wir würden in dem neuen Haus nicht gleich ein weiteres Archiv eröffnen wollen. Davon hatten wir in unserer alten Wohnung anfangs immerhin drei. Am Ende war es zwar nur noch das eine, doch genervt hat es trotzdem. Bei diesem ersten großen Umzug habe ich meine Schul- und StudiumsUnterlagen aussortiert. Wir hatten noch nie so schnell so viel Papiermüll. Nur der Teil meines Fernstudiums, der fehlt noch. Vielleicht kommt das jetzt demnächst dran, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind und der ganze Kram in die Wohnung zurückgeholt wird. Außerdem haben wir einiges an Küchenmöbeln und Bücherregalen verschenkt oder entsorgt, …

Wasser und Stromleitungen. BauTagebuch (2)

Das Haus ist über 100 Jahre alt. Beim Kauf war uns nicht ganz klar, ob wir überall noch alte BleiRohre vorfinden würden. Oder fast verstopfte KupferRohre. Nachdem wir durchgerechnet hatten, was es kosten würde, beides komplett, sowohl Wasser- als auch Elektroleitungen, zu unseren Ansprüchen neu zu installieren, entschieden wir uns zum Kauf. Der Kauf des Hauses und das Wissen um sein Alter, ließ uns natürlich mit einem ganz anderen Blick die PlumpsKlos während unseres SkandinavienAufenthaltes benutzen. Wir führten Gespräche mit den Hosts: Welche Standards galten in Schweden? Gab es einen Brunnen? Wie war das dort mit der WasserQualität? Die einen meinten, das Wasser in Schweden und Norwegen ließe sich überall trinken. Im Waschbecken der ImbissToilette genauso wie im See am CampingPlatz. Wieder andere meinten, dass gerade das Wasser aus Brunnen regelmäßig kotrolliert werden müsse, bevor man selber und die eigenen Kinder es trinken könnten. Was ich in Schweden sehr geschätzt habe, war die Transparenz, mit der Werte des Wassers an Campingplätzen ausgewiesen werden. Wenn mal kein KontrollProtokoll an einer Pinnwand hängt, wird kurz nachgefragt und …

LIEBSTER Award Nominierung – oder ich lasse mich hinreißen zu antworten

Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich mich auf einen dieser Awards, dieser KettenBriefe einlasse. Bislang habe ich sie meist kategorisch abgelehnt. Habe mich geweigert an “sowas” teilzunehmen. Dieses Mal gefielen mir die Fragen jedoch gut und weil es die MinimaMusen waren, die mir diese Fragen gestellt haben… gibt’s auch ein paar minimalistische Antworten. Danke ihr 4! Gab es für Dich einen ausschlaggebenden Moment, zum Minimalisten zu werden – eine Art Urszene? – Der Anblick 3er mit Kram zugestellter Räume. … und gibt es für Dich ein Vorbild in Bezug auf Dein minimalistisches Bestreben? – Nein. Meine Vorbilder suche ich mir irgendwie anders. Zum Beispiel Aibileen aus dem Buch The Help von Kathryn Stockett. Was machst Du mit den Dingen, die überflüssig geworden sind? Verkaufen? Verschenken? Wegschmeißen? – Verschenken, tauschen, verkaufen, upcyclen, wegschmeißen. Auf was möchtest du nicht verzichten? – Ich verzichte sowieso nicht. Wann und warum hast Du Dich das letzte Mal reich gefühlt? – Sonntag. Als wir feststellten auf und über was wir uns gerade alles freuen. Was ist Luxus für dich? – Eine …

Lesestoff: Nachrichten aus der Tonne von Britta Böger und Stefanie Saghri

Vor ein paar Tagen habe ich bei Frau DingDong einen BlogPost gelesen, in dem sie auf dieses Bilderbuch hinweist. Allein den Titel fand ich so interessant, dass ich ihren Link zum UmweltBundesamt angeklickt habe und aus dem Staunen nicht mehr raus kam. Dort hat es schon in der Vergangenheit Kinderbücher, Publikationen und Fachbücher gegeben, die völlig kostenlos bestellbar waren. Leider sind die älteren Kinderbücher bis auf das aktuelle Buch momentan vergriffen. Sind sie jedoch genauso gut und hochwertig, wie die “Nachrichten aus der Tonne”, würde sich eine erneute Auflage mit Sicherheit sehr lohnen. (Wink mit dem Zaunpfahl) Ich habe mir das Buch prompt dreimal bestellt, weil mich die Zeichnungen auf dem Cover, die Thematik und das positive Feedback von Frau DingDong zum Buch überzeugt haben. Keine Woche später überreicht mir der Postmann am Mittwoch ein Paket mit drei Bilderbüchern und in weniger als einer halben Stunde hatte ich es durchgelesen. Nicht, weil so wenig drinstände. Nein, ganz und gar nicht. Die Müllproblematik ist kess-frech, fachlich-untermauert und gestalterisch-kreativ zusammengestellt. Vielen Dank Britta Böger und Stefanie Saghri. Vier Dinge sind mir mindestens hängengeblieben: …