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DUDEN Weltenfänger Rezension MamaDenkt

LeseStoff: DUDEN Weltenfänger – Material

(Rezension) (erschienen im und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom DUDEN Verlag) Die Sommerferien liegen nun schon einige Zeit zurück und die nächste schulfreie Zeit steht vor der Tür. Bei uns waren diese freien Zeitfenster noch nie lernfreie Zeitfenster. Entweder haben wir gemeinsam unsere familieninternen Forscherwochen organisiert oder aber sind irgendwohin gefahren, um Wissen aufzusaugen, beispielsweise im April ins Klimahaus nach Bremerhaven. Manchmal kommt es auch vor, dass ich mich nach konkretem Material umsehe, mit dem wir ganz bestimmte schulische Inhalte wiederholen, entdecken oder vertiefen können. Heute stelle ich euch daher das DUDEN Weltenfänger – Material vor, auf das ihr hier schon einen Blick werfen könnt.

Mit Kinder Nachhaltigkeit leben Frage der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit mit Kindern leben

Kinder sind mit #fridaysforfuture gerade dabei riesige Veränderungen in der Gesellschaft anzustoßen.

Und das tun sie aus eigenem Antrieb und auf eigene Faust. Ganz ohne unsere Hilfe. Was für eine wunderbare Entwicklung der gesamten Klimaschutzdebatte, oder? Kinder schaffen im Moment das, was Politiker und wir Erwachsene seit Jahren und Jahrzehnten nicht zustande gebracht habe. Endlich scheint etwas in Bewegung zu geraten und die öffentliche Diskussion zum Klimawandel und zu Umweltschutz-Themen beginnt laut zu werden und Fahrt aufzunehmen.

Hausaufgaben: Null Bock!

Die vergangenen zwei Wochen hatten wir hier sehr regelmäßig die Situation, dass die Lust auf Hausaufgaben … nicht bestand. Sie war schlichtweg nicht existent. Dabei war und ist es vollkommen egal, ob es viele sind oder aber nur eine einzige, die höchstens – ich betone höchstens – zehn Minuten dauert. Ehrlich, ich übertreibe nicht. Genauso regelmäßig werden Hausaufgaben aber sowas von zügig und ordentlich, nach den Verhältnissen für K1, abgearbeitet, dass ich denke: “Wow! Wir haben’s geschafft!”

Hausaufgaben in den Ferien?

Ja oder nein? In den letzten drei Monaten kam diese Frage in meinem Umkreis immer mal wieder auf. Auch so Gedanken, was machen, wenn die Schulnoten absacken? Entziehe ich als Elternteil meinem Kind dann die Dinge, in denen es aufgeht? In denen es seine Stärken ausleben und/oder Freude erleben kann? Mal eben vorweg: Noch gibt es bei uns keine Noten, daher weiß ich noch nicht, ob ich das, was ich gerade denke, auch tatsächlich so umsetzen werde. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann das: Ich behalte mir das Recht vor: Fehler zu machen und mich umzuentscheiden. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn nur durch Versuch und Irrtum kann ich den Weg für meine Kinder und mich finden, der der richtige für uns ist. Für uns ganz persönlich. Schlechtere Noten – Entzug der Hobbys? Wie ist das also, wenn die Noten in der Schule schlechter werden? Ich finde es total schwierig, diese Frage pauschal zu beantworten. a) Grundsätzlich glaube ich nicht, dass es Sinn macht, dem Kind zusätzlich das zu nehmen, was ihm Spaß macht. Denn …

Ein politischer MamaBlog

Wir sollten darüber reden. Über die letzten Landtagswahlen, die aktuellen politischen Entwicklungen. Überall. Im Supermarkt. In der Bahn. Beim Bäcker. Auf dem Spielplatz. Im Sportverein. Beim Abholen der Kinder aus der Tagesstätte. Wir sollten politisch werden. Ich weiß, dass ich als Abiturientin und Studentin oft gesagt habe, dass ich überhaupt keinen Nutzen darin sähe, wählen zu gehen. Politikverdrossenheit. Parteienverdrossenheit. Ich hatte vermeintlich gute Gründe und Argumente, warum ich auf das Ganze keinen Bock hatte. Meine Eltern gingen jedes Mal zu den Wahlen. Als Kind und Jugendliche fand ich diese Sonntage immer blöd. Man konnte nicht das machen, wozu man eigentlich Lust hatte. Musste draußen warten. Bekam von Mama und Papa nix gesagt. Nix davon, wie das da aussieht? Wir durften nie einen Blick auf dieses wichtige Kreuz werfen. Dabei hätten wir doch so gerne. In der Wahlkabine. Warum überhaupt das Ganze? Sowas wie damals zur Zeit des Nationalsozialismus würde es nie wieder geben. Dazu wären wir Menschen, zumindest wir Deutsche viel zu erfahren und klug und so. Von meinen Eltern bekam ich nichts dazu gesagt. …