Alle Artikel mit dem Schlagwort: liebevoll

Nochmal: Beziehung statt Erziehung

In den letzten Wochen ist es hier relativ ruhig geworden. Damit meine ich auch und insbesondere die Themen rund um Erziehung und Kinder auf meinem Blog – und wie wir hier zusammen alle klarkommen. Allerdings fällt mir auf, dass das auch im echten Leben tatsächlich der Fall ist. Hier zu Hause. In unseren vier Wänden. Es ist ruhiger geworden. Vor etwa einem Jahr habe ich mich mit der Thematik im Titel des Blogposts schon einmal auseinandergesetzt. Ich dachte bis eben, dass sich in mir viel, viel verändert hat, aber dem ist gar nicht so. Zumindest nicht an der Grundhaltung. Gedankenchaos In meinem Kopf herrscht ein großes Gedankenchaos. Ich weiß gerade noch nicht so recht, wie ich was will. Angefangen hat alles mit unserer Brüllfalle vor zwei Jahren. Damals empfahl mir irgendjemand neben Jesper Juul auch Alfie Kohn und sein Buch “Liebe und Eigenständigkeit”. Das Buch lag lange Zeit hier herum, bis ich Ende letzten Jahres auf eine große Studie hingewiesen wurde. Die Familienstudie. Familienstudie Dabei handelt es sich um eine Studie, die unter christlichen Familien …

I can. I will. End of story.

Vor einiger Zeit erhielt ich von einer Freundin genau diese Zeilen auf einer Postkarte. Ich fand sie schon im ersten Moment großartig, so dass die Karte gleich als einzige auf Augenhöhe an die Küchentür gepappt wurde. Denn durch diese Tür muss jeder, der uns besuchen will und auch jedes Familienmitglied. Die Karte wird so wieder und wieder gelesen und ich hoffe, im selben Maße verinnerlicht. Mir bedeutet diese Karte sehr viel. Nicht zuletzt, weil eine gute Freundin sie mir einfach so geschickt hat. Mit einem Buch, in dem es um das Thema Sterben und Tod geht. Aber dazu an anderer Stelle mal mehr. Toll ist die Karte auch, weil sie mir Mut macht. In den vergangenen zwei Wochen gab es mehrere Situationen, die mich sehr nachdenklich stimmen. Also noch immer. Vieles musste und muss erneut auf den Prüfstand gestellt werden: dieser Blog, die damit zusammenhängenden Formalitäten, eine neue Buchidee, meine vermeintlich fehlende schriftstellerische Fähigkeit, ein Kanal bei vimeo, Fragen zu meinen ganz persönlichen Lebensthemen. Was ist mamadenkt für ein Blog? Welche Rolle spielt Minimalismus? Welche …

Stoffbinden-Beschenkte

Nur kurz, und damit auch jede es mitbekommt: Wir haben hier gerade das erste Mal dieses Jahr ein kleines Krankenlager aufgeschlagen. Daher so wenig meinerseits auf den Social Media Kanälen, weniger Blogbeiträge und nur kurze Reaktionen. Unter anderem komme ich auch erst jetzt dazu die Gewinner der drei Stoffwindel-Päckchen auszulosen und kundzugeben. Der kleine Patient hat gezogen: Jenny, Tamara und Kaleen! Viel Spaß beim Ausprobieren! An euch andere: Es lohnt sich die Stoffbinden mal auszuprobieren. Bis Ende April gilt für euch, die ihr kommentiert habt, der Gutscheincode 2002, mit dem ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung (Mindestbestellwert 30€) bei kulmine erhaltet.

Meine Liebe zu Stoffbinden

Nein, ich habe mir noch keine selber genäht. Ja, ich kenne nur die von Kulmine. Und im Gegenzug für diesen Artikel verschenke ich unter euch Lesern ein paar von diesen tollen Stoffbinden und erhalte selber welche für den Eigenbedarf. Aber nochmal zurück gespult. Vor kurzem war ich im Supermarkt auf der Suche nach einem Sahnespritzbeutel. Ich hatte während des “Ohne Zucker”-Experiments Brandteig als Alternative empfohlen bekommen und hatte aber weder Tülle noch Beutel, um aus dem Teig hübsche Röschen zu spritzen. Auf der Suche nach dem entsprechenden Gang und Regal im Supermarkt landete ich aus Versehen auch im AloeVeraParfumDuft-Gang, in dem in der Regel Binden, Slipeinlagen, Tampons, Toilettenpapier, Feuchtpapier, Kosmetiktücher, Taschentücher und Co. zu finden sind. Es erschlug mich so sehr, dass ich gleich wieder zurück gegangen bin, um nicht durch diesen Gang laufen zu müssen. Ich bin sehr sensibel was mein Riechorgan angeht. Diese volle Ladung künstlicher Gerüche, um den übelriechenden Geruch bei der Monatsblutung zu übertünchen, gibt mir olifaktorisch den Rest. Wenn ich vor ein paar Jahren zu meinem Mann meinte, er könnte …

Beziehung statt Erziehung MamaDenkt 01

Beziehung statt Erziehung

Es mag sein, dass viele schon dazu geschrieben haben. Es mag sein, dass für viele hier nichts Neues dabei ist. Aber es ist eines meiner vielen Themen, mit denen ich mich aktuell wieder intensiver auseinandersetze. Das mag daran liegen, dass wir in unserer #AltenSchule gerade sowohl Familie als auch Schule als auch Kindergarten als auch Krabbelgruppe leben. Ach so, und Ehe natürlich auch. Irgendwie. Wenn alles schläft. Beziehung statt Erziehung – darum geht’s.

Der Moment als ich freundlich zu mir wurde…

veränderte, mein Leben. Verändert – muss ich wohl eher schreiben. Was ist passiert? In den vergangenen Wochen sind viele Dinge geschehen, die mich haben aufhorchen lassen. Das Gefühl, dass irgendetwas in Schieflage geraten sein könnte, machte sich mehr und mehr breit. Beobachtete ich den Umgang anderer Menschen miteinander oder aber ihre Reaktionen auf Lebenssituationen, war ich erstaunt vor den Kopf geschlagen verwirrt skeptisch neidisch nachdenklich begeistert manchmal sogar nacheifernd und stellte meine eigenen Reaktionen in Frage. Bis es plötzlich um meine Kinder ging. Mein bisheriges Verhalten und Reagieren Es ist schon wirklich lange her, aber da sagte mal jemand: “Rage, du hast die Gabe der Freundlichkeit.” – Ich: “Häh?” – Die Person: “Ja.” – Ich: “Ok, danke! Das ist voll nett.” und wurde rot. Was soll das heißen? Freundlichkeit? Das ist man doch einfach. Dazu bedarf es doch nichts. Das gehört sich doch so. Nur so kommt man weiter. Oder auch nicht. Oder auch nicht? Also war ich eigentlich nur freundlich und meinte es gar nicht ehrlich? Nein! Eben nicht. Wenn ich freundlich bin, dann …

Dann bin ich halt euer Aufatmen

Schon als ich vor zwei Wochen dieses eine Kapitel meines nächsten Buches getippt habe, ging mir durch den Kopf, dass mir doch schon jede Menge dummes Zeug passiert und das für andere wohltuend zu sein scheint. Ich bin ein Magnet Situationen fühlen sich magisch von mir angezogen. Ich meine, magnetisch. Ist doch auch egal. Irgendwie passiert mir häufig dieser abstruse Mist und ich frage mich woran das liegt? Aber nicht nur das. Inzwischen habe ich nicht selten das Gefühl, dass sich Menschen, vor allem Frauen in meiner Gegenwart gut fühlen. Besser. Denn wenn “die” – also ich –  da ist, dann kann man aufatmen, weil man … sich die Haare gekämmt hat. … keine Breiflecken im Oberteil hat. … gut riecht. Sie riecht entweder nach nix oder dem Bratenduft von Wirsing oder aber öko oder nach Kokosöl – getrocknet. (Das kann leicht ranzig riechen, meine Lieben.) … selber 10Minuten früher da war. … überhaupt pünktlich da war. … selber nicht so abgehetzt ausschaut. … selber den Bauchspeck der letzten Schwangerschaft schon lange, lange hinter sich liegen hat. …

4. Advent. daysofthunder und das Geschenk

So bezeichnen wir hier ‘liebevoll’ die Tage der Menstruation. Meiner Menstruation. Aktuell genieße ich es sehr, mir darüber keine Gedanken machen zu müssen. Aus Gründen. Dennoch ist mir sehr präsent, wie schwer ich mir vor einem halben Jahr getan habe, meinen Freundinnen zu erzählen, dass ich mir nicht mehr diesen PapierPlastikWegwerfDreck kaufe, sondern auf Stoffbinden umgestiegen bin. Dass eine der beiden ebenfalls umsteigt – das hätte ich nie gedacht! Dass sie mir ein halbes Jahr später erzählt, wie dankbar sie für diesen Wechsel ist und aus medizinischer Sicht die Menstruationstasse (Lunette, LadyCup…) großartig findet – noch viel weniger. Ich wusste es anfangs nicht besser. Zwar hatten wir vorher schon auf Stoffwindeln für die Jungs umgestellt. Doch ich kam gar nicht auf die Idee, dass man als Frau ja auch umsteigen und damit jede Menge Müll reduzieren konnte. Das war ehrlich gesagt mein Hauptanliegen beim Umstieg: unsere dadurch verstärkte MüllReduktion. Bei den Stoffwindeln der Jungs sagte man mir u.a. auch immer, dass diese Kinder früher trocken werden würden. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht einschätzen. Trau ich …