Alle Artikel mit dem Schlagwort: gesundsein

#mehr in der Fastenzeit

Jetzt ist schon fast eine Woche dieser besonderen Zeit des Fastens vergangen und ich habe noch an keiner Stelle einen umfassenden Blick auf mein Fasten geworfen. Ich werde die Gelegenheit an dieser Stelle nutzen und trage zusammen. Warum ich faste? Zunächst ist es ein Teil des christlichen Glaubens und als Christ sollte man blablabla!! (So seh ich das. Vor allem das blablabla…) Woran mich diese Zeit jedoch tatsächlich jedes Jahr immer und immer wieder erinnert: Jesus hat auch gefastet. 40 Tage in der Wüste. Gandhi hat gefastet, um eine Aussage zu machen. Ein statement zu setzen. Und, … ich weiß nicht, was ihr jetzt von mir denkt. Ich denke, dass mir beides reicht. Beides motiviert mich so sehr, dass ich dieses Jahr auch wieder dabei sein will. Ich möchte meinen Blick neu ausrichten. Ich möchte die Zeit nutzen, innerlich (und auch körperlich) klarer und ausgeglichener zu sein. Ich möchte es anders und die Welt damit was bunter und leichter machen. Aus Tradition Rebell. Wie ich faste? Dieses Jahr läuft es auf fünf Dinge hinaus, die …

Stoffbinden-Beschenkte

Nur kurz, und damit auch jede es mitbekommt: Wir haben hier gerade das erste Mal dieses Jahr ein kleines Krankenlager aufgeschlagen. Daher so wenig meinerseits auf den Social Media Kanälen, weniger Blogbeiträge und nur kurze Reaktionen. Unter anderem komme ich auch erst jetzt dazu die Gewinner der drei Stoffwindel-Päckchen auszulosen und kundzugeben. Der kleine Patient hat gezogen: Jenny, Tamara und Kaleen! Viel Spaß beim Ausprobieren! An euch andere: Es lohnt sich die Stoffbinden mal auszuprobieren. Bis Ende April gilt für euch, die ihr kommentiert habt, der Gutscheincode 2002, mit dem ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung (Mindestbestellwert 30€) bei kulmine erhaltet.

Meine Liebe zu Stoffbinden

Nein, ich habe mir noch keine selber genäht. Ja, ich kenne nur die von Kulmine. Und im Gegenzug für diesen Artikel verschenke ich unter euch Lesern ein paar von diesen tollen Stoffbinden und erhalte selber welche für den Eigenbedarf. Aber nochmal zurück gespult. Vor kurzem war ich im Supermarkt auf der Suche nach einem Sahnespritzbeutel. Ich hatte während des „Ohne Zucker“-Experiments Brandteig als Alternative empfohlen bekommen und hatte aber weder Tülle noch Beutel, um aus dem Teig hübsche Röschen zu spritzen. Auf der Suche nach dem entsprechenden Gang und Regal im Supermarkt landete ich aus Versehen auch im AloeVeraParfumDuft-Gang, in dem in der Regel Binden, Slipeinlagen, Tampons, Toilettenpapier, Feuchtpapier, Kosmetiktücher, Taschentücher und Co. zu finden sind. Es erschlug mich so sehr, dass ich gleich wieder zurück gegangen bin, um nicht durch diesen Gang laufen zu müssen. Ich bin sehr sensibel was mein Riechorgan angeht. Diese volle Ladung künstlicher Gerüche, um den übelriechenden Geruch bei der Monatsblutung zu übertünchen, gibt mir olifaktorisch den Rest. Wenn ich vor ein paar Jahren zu meinem Mann meinte, er könnte …

12von12 und Dankbarkeit

Ich war krank. Nein! Ich bin krank. Ja, ich hab die Nase noch immer so verstopft. Noch immer huste ich kräftig ab und bin was Temperaturen angeht sehr diffus. Doch insgesamt geht es mir wieder sehr viel besser als die vergangenen vier Tage. Also nutze ich die Gunst der Stunde und blogge zu 12 von 12. Denn Leute, es ist Halbzeit. Dank unseres Reduzierens und veränderten Konsumhaltung, war das Kranksein kein zeitliches Problem. Wir hatten Zeit zum Kranksein. Und das war irgendwie… irgendwie gut. Ja, ich finde es ätzend, nichts riechen zu können, mich permanent um einen der fiebernden Kerle zu sorgen und dann selber im Bett zu liegen. Aber manchmal brauchen wir vielleicht einfach diese Zeit. Zeiten, um das Besondere wieder schätzen zu lernen. Zum Beispiel das Riechen und Schmecken leckerer Speisen. Oder auch, um sich wieder zu mögen. „Freundlich zu mir zu sein“ hin oder her – ich habe das Gefühl, dass dieses Kranksein notwendig war, mich selber wieder zu mögen. Total schräg und trotz aller Konsumauszeit an mir vorübergegangen. Ich schaue in den …

Dann bin ich halt euer Aufatmen

Schon als ich vor zwei Wochen dieses eine Kapitel meines nächsten Buches getippt habe, ging mir durch den Kopf, dass mir doch schon jede Menge dummes Zeug passiert und das für andere wohltuend zu sein scheint. Ich bin ein Magnet Situationen fühlen sich magisch von mir angezogen. Ich meine, magnetisch. Ist doch auch egal. Irgendwie passiert mir häufig dieser abstruse Mist und ich frage mich woran das liegt? Aber nicht nur das. Inzwischen habe ich nicht selten das Gefühl, dass sich Menschen, vor allem Frauen in meiner Gegenwart gut fühlen. Besser. Denn wenn „die“ – also ich –  da ist, dann kann man aufatmen, weil man … sich die Haare gekämmt hat. … keine Breiflecken im Oberteil hat. … gut riecht. Sie riecht entweder nach nix oder dem Bratenduft von Wirsing oder aber öko oder nach Kokosöl – getrocknet. (Das kann leicht ranzig riechen, meine Lieben.) … selber 10Minuten früher da war. … überhaupt pünktlich da war. … selber nicht so abgehetzt ausschaut. … selber den Bauchspeck der letzten Schwangerschaft schon lange, lange hinter sich liegen hat. …

RückbildungsGymnastik

Es gibt einfach Dinge, von denen erfährt man erst, während oder nachdem man sein erstes Kind bekommen hat. Dass bei der Geburt beispielsweise Stuhlgang ‚abgehen‘ kann. Dass es da auch noch so etwas wie die Nachwehen gibt und dieser Mutterkuchen, genannt Plazenta, ebenfalls irgendwie den weiblichen Körper verlassen muss. Dass man einige Tage heftige Nachblutungen hat und es ja auch noch so etwas wie den Wochenfluss gibt. Vier bis sechs Wochen dauert das Ganze. Oder die DammMassage. Welcher Damm? Wo ist der denn bitte schön? Mit Öl durch den Partner massieren lassen, ehm, ich weiß nicht. Muss das sein? Irgendwo da am Anus? Warum hat man mir das damals nicht gesagt? Mir wurde das erst einige Wochen vor der eigentlichen Entbindung klar, als mein Schwangerschaftsbuch darauf hinwies. Mein Schwangerschaftsbuch! Weder im GeburtsvorbereitungsKurs oder durch meine Mutter oder Schwiegermutter wusste ich von solchen „Dingen“. (Jetzt ist es raus.) Im „echten Leben“ freuten sich alle lediglich auf das, was da kommt. „Das, was da kommt“ wurde nicht mit den leidlichen Nebenwirkungen einer Geburt in Verbindung gebracht. Alles, was zählt waren …

TerminBummelei

„Das ist jetzt schon wirklich spät. … Zur Zeit melden sich irgendwie alle schwangeren Frauen recht spät an. …“ So eben am Telefon. Entschuldigung, sollten Sie das hier lesen, ich war das eben in der Leitung, die zu spät sich angemeldet hat. Richtig. Ich habe mir heute Morgen fest vorgenommen, mal überall dort anzurufen, wo ich unbedingt Termine ausmachen oder Dinge absprechen und klären musste. Eigentlich mache ich das schon seit drei Wochen. Einer gefühlten Ewigkeit also. Aber ich habe immer wieder einen Grund gefunden, dass ich keine Zeit hatte, anderes wichtiger war; tatsächlich wichtiger oder eben nicht. Vor allem ärztliche Terminabsprachen sind davon betroffen. Nicht nur der halbjährliche Zahnarzttermin (den nehme ich wider Erwarten sogar sehr ernst), sondern auch die Anmeldung zur Geburt, der noch ausstehende Abstrich wegen der Halsweh, die nächste VorsorgeUntersuchung eines der Kerle. Termine vereinbaren. Manchmal geht mir das total gut von der Hand. Manchmal rutsche ich jedoch in meine familiäre Sozialisation zurück, die mich zwar nicht gelehrt hat, Dinge auf die lange Bank zu schieben, aber ich sehe das dort …

4. Advent. daysofthunder und das Geschenk

So bezeichnen wir hier ‚liebevoll‘ die Tage der Menstruation. Meiner Menstruation. Aktuell genieße ich es sehr, mir darüber keine Gedanken machen zu müssen. Aus Gründen. Dennoch ist mir sehr präsent, wie schwer ich mir vor einem halben Jahr getan habe, meinen Freundinnen zu erzählen, dass ich mir nicht mehr diesen PapierPlastikWegwerfDreck kaufe, sondern auf Stoffbinden umgestiegen bin. Dass eine der beiden ebenfalls umsteigt – das hätte ich nie gedacht! Dass sie mir ein halbes Jahr später erzählt, wie dankbar sie für diesen Wechsel ist und aus medizinischer Sicht die Menstruationstasse (Lunette, LadyCup…) großartig findet – noch viel weniger. Ich wusste es anfangs nicht besser. Zwar hatten wir vorher schon auf Stoffwindeln für die Jungs umgestellt. Doch ich kam gar nicht auf die Idee, dass man als Frau ja auch umsteigen und damit jede Menge Müll reduzieren konnte. Das war ehrlich gesagt mein Hauptanliegen beim Umstieg: unsere dadurch verstärkte MüllReduktion. Bei den Stoffwindeln der Jungs sagte man mir u.a. auch immer, dass diese Kinder früher trocken werden würden. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht einschätzen. Trau ich …

Bauen, sanieren, renovieren

Ganz gleich was davon man macht: Es braucht Durchhaltevermögen. Geld. Menschen, die einem zeigen, wie es geht. Vor allem Zeit. Könnte man meinen. Aber manchmal komme ich mir vor, wie bei den Fraggles. Diese plüschigen Handpuppen, die unter einer Werkstatt in einem Erdbau leben. Kennt ihr die auch noch von früher? Mit Gobo, Wembley und Freunden? Sie leben dort unten mit noch so weiteren kleinen Männchen, die einfach immer nur bauen. Irgendwelche Konstrukte, deren Sinn und Zweck nicht erkennbar ist. Permanent. In kürzester Zeit. Die Fraggles fressen diese Konstrukte immer wieder mal zwischendrin auf und in irgendeiner Folge fragt sich auch einer der Fraggles, warum diese Männchen eigentlich immerzu bauen? Genau das denke ich auch schon sehr lange und immer wieder. Egal, wo wir die vergangenen zehn Jahre gelebt haben: überall wurde gebaut. Viel, weit, hoch und schnell. Ich frage mich immer, wozu? Und warum? Und: Wie geht das überhaupt, wenn doch keiner das Geld dafür hat? Aber hej! Die ein oder andere Antwort habe ich schon gesammelt und kenne ich: Wachstum ankurbeln, Unternehmen brauchen diese …

Mein Smartphone ohne mich

… kommt ziemlich gut klar.  Und ich? Ohne das Smartphone? Hier ein kurzes Resümee meiner letzten vier Tage. Nach einigen eurer Kommentare zum letzten Beitrag kam die Entscheidung ziemlich schnell: Ich leg’s jetzt weg. Ich mag nicht mehr. Kiste aus. Ab in die Ecke. Als AutoPannenNotfallHilfe hab ich es jetzt noch immer dabei – aber aus. Ganz aus. Und wenn dann wirklich was Schwerwiegenderes eintreten sollte als ein notwendiger ReifenWechsel, schmeiß ich das Gerät wieder an. Obwohl es nur so ein kleines Gerät ist, hat sich mein Alltag in der Tat verändert. Nicht weltbewegend, aber ein wenig. Die dabei befürchteten Einbußen sind zunächst mal nicht eingetreten. 1. Ich habe weiterhin Kontakt zu Menschen im RL. (Juchuhuuu!!) 2. Ich habe weiterhin Kontakt zu euch, ins Netz, lese die geballte Ladung eurer Kommentare, Tweets und Links so gerne abends, wenn ich auf dem Sofa zur Ruhe komme und leg das Notebook danach guten Gewissens weg. Denn: Die Erde dreht sich weiter. Bislang kommentiert ihr wertvoll weiter, auch wenn ich nicht im StandByModus verharre. (Halleluja!) Was sich verändert …