Alle Artikel mit dem Schlagwort: gesundsein

SportMinimalismus

Minimalismus im Sport. MinimalSportismus. Ich mag Sport total gerne. Bewegung an der kalten Luft oder auch in der Halle mit anderen MitSpielern oder Tänzern. Als Mama, als Bloggerin, als SozialArbeiterin oder als rage brauche ich das ganz unbedingt. Sport ist das, was ich am ehesten verlege, wenn es hier Zuhause rund geht. Genauso ist Sport das, was ich am ehesten durchboxe, wenn ich merke, mein CortisolAdrenalinHaushalt hängt schief. Kürzlich ging es bei Frau DingDong um ein Experiment bzgl. körperbezogener Kettenreaktionen und so. Schlussendlich ging es m.E. um Sport und seine Umsetzbarkeit im Alltag. Ich fand ihre Fragen und Gedanken dazu interessant und spannend. Noch viel neugieriger machten mich die Kommentare zu ihren Beiträgen dazu. Wie unterschiedlich wir Menschen doch sind. Wie unterschiedlich unsere Bedürfnisse, unsere Herangehensweisen ausschauen, wenn uns Sport im Leben wichtig erscheint. Heute stolperte ich dann außerdem über die Aussage, dass es schon krass sei, wie ewiglang die Verträge mit diversen FitnessStudios sind. Der Gedanke kam mir bekannt vor. Denn als Studenten haben wir auch mal drüber nachgedacht, Mitglied zu werden. Wir haben …

SINN Magazin

Irgendwann letztes Jahr im Sommer stolperte ich über ein in der Entstehung begriffenes Magazin: das SINN-Magazin. Mich haben das Thema und die geplanten Inhalte damals wie heute sehr interessiert und ich bin immer und immer mal wieder auf das dazugehörige TwitterProfil und die Internetseite gesurft… Allerdings regte sich da für mich, als MagazinEndLeser, erstmal nicht so viel. Irgendwann im Spätsommer hatte ich schließlich vergessen weiterhin nachzuschauen und das Magazin erstmal nicht mehr auf dem Schirm. Prompt in diesem Zeitraum wurde dann die erste Ausgabe veröffentlicht! Bam! Ich hab’s nicht mitbekommen. Lange Rede kurzer SINN. Ich wurde vor ein paar Wochen angeschrieben, ob ich nicht mal reinlesen und gegebenenfalls einen BlogArtikel verfassen wollte?!!? Bitte? Klar! Mit der Einschränkung, dass mir das Magazin zusagte, ließ ich mich drauf ein. Und liebe Leser: Es ist toll! In der ErstAusgabe geht es um Themen, die mich seit Monaten umtreiben und für die ich  teilweise noch keine Lösung habe finden können. Da ist die Sache mit dem Dosenfutter bzw der Gedanke mich und meine Familie aus meinem eigenen Garten zu versorgen, …

Tiere essen von Jonathan Safran Foer

Eine Oma. Ein Vater. Ein erstes Kind. Ein Stück Fleisch. (Pardon ein Stück Tier.) Wollte ich den Titel von Safran Foers Buch in zehn Worte fassen, würde ich diese wählen. Das Buch ist mir bei der Suche nach anderen Büchertiteln auf verschiedenen Seiten im Netz begegnet. Als zu guter Letzt das Apfelmädchen und sadfsh das Buch in ihrem Blog erwähnten, machte ich mich in unserer Bücherei auf die Suche. Via Fernleihe hatte ich es schließlich hier liegen und begann zu lesen. Worum es zunächst also geht: Jonathan Safran Foer beginnt sein Buch damit, dass er beschreibt, wie er sich schon ein Leben lang mit dem Essen oder auch nicht Essen von Fleisch auseinandersetzt. Mal war er Vegetarier. Dann wieder nicht. Dann wieder abstinent, um einige Monate oder Jahre später zumindest Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu verzehren. Er beschreibt, dass er schon einige Phasen des Verzichts und Genusses hinter sich hat. Als sein Sohn zur Welt kommt, ändert sich plötzlich alles. Jetzt will er es wissen. Er begibt sich auf eine Reise, eine Suche und nicht …

VeganChallenge beendet. ProjektNr#6.3. Ernährung

Jetzt sind zwei Wochen rum, seitdem ich bzw. wir als Familie versuchen nach VeganForFit zu kochen. In meinem letzten Beitrag zur Challenge habe ich ja schon ein paar Gründe genannt, wieso ich dieses Kochen anstrengend finde und mit ein wenig Skepsis betrachte. Anfang letzter Woche habe ich das Projekt VeganForFit beendet. Für unseren jetzigen Alltag ist das ganze KochSystem gerade ganz und gar nicht umsetzbar und alltagstauglich. Jeden Mittag habe ich in der Küche gestanden und zwischen krabbelnden Händchen und Füßchen, die sich zwischendrin dann noch in die Wolle gekriegt haben, versucht zu kochen. Ich war jedes Mal echt geschafft. Nach dem Essen und während des Mittagsschlafes war es dann noch nicht mal möglich sich zu erholen, weil jedes Mal noch ein mehr oder weniger großes Schlachtfeld zu beseitigen war. Hatte ich alle Töpfe, Messer und KochUtensilien gesäubert, weggeräumt und mich gerade mit einer Tasse Tee auf einen Stuhl gesetzt – mitunter das erste Mal am Tag – ertönte auch schon das Babyphon. MittagsPause vorbei. reduziert leben muss umsetzbar und einfach bleiben, um tatsächlich bewusst …

VeganeChallenge wackelt. ProjektNr#6.2 Ernährung

Ich bleibe meinem Motto treu. “Nur das, was geht.” Schließlich will ich dieses Jahr die Beine baumeln lassen. Alles, was ich mir als Projekt, Experiment oder auch als Challenge vornehme, muss sich daran messen lassen, ob es geht. Ob es dem Wesentlichen zuträglich ist. Ist es das nicht, wird es gestrichen. Vielmehr gibt es dazu nicht zu sagen. Und meine 30-Tage-vegane-Ernährung ausprobieren, hätte gestern beinahe ein jähes Ende gefunden. Und das kam so: Gestern war der zweite Tag, an dem wir eine Stunde später als sonst Mittaggegessen haben, die Küche wie ein Schlachtfeld aussah, die Kurzen einfach gar nicht miteinander zurecht kamen und ich nervlich völlig am Rad gedreht habe. Außer kochen, essen, ins Bett bringen, bespaßen und Küche aufräumen, habe ich gestern gefühlt nichts anderes gemacht. Und DAS, das ist Grund genug, das Ganze abzubrechen. Oder zumindest nicht mehr nach dem Kochbuch zu kochen, sondern auch eigene Rezepte einfließen zu lassen. Blumenkohl, Zucchini und Co. so zuzubereiten, dass ich damit zurande komme. Und die Kurzen. Und wir alle zusammen. Das ist der Plan für …

Veganismus. ProjektNr#6.1 Challenge als Familie?!

Heute geht es also los. Die kommenden 30 Tage werde ich versuchen mich nur vegan zu ernähren. Vegan wird vermutlich nicht das Problem. Vielmehr hoffe ich, nicht aus Versehen mal den BreiLöffel des Kürzesten abzulecken oder den Rest eines ReisKekses aufzuessen. Schließlich stehen die kommenden 30 Tage außerdem im Zeichen eines zuckerfreien, hilfsmittelfreien, cholesterinfreien und weitestgehend glutenfreien Alltags. ‘seufz’ Die Reaktionen meines Umfeldes hierzu – wenn ich denn davon erzählt habe – waren sehr unterschiedlich. Angefangen bei: “Spannend! Was du da wieder ausprobierst.” über “Ich könnte das nicht.” oder einem nichtssagenden “Aha.” bis hin zu einem skeptischen Kopfschütteln war alles dabei. Ich hoffe einfach, dass wir in den kommenden vier Wochen verschont bleiben von jeglichen Krankheiten, die man aus KinderGarten und Schule so mitbringen kann. Ob ich das Ganze in dem Falle nämlich noch durchziehen werde, weiß ich nicht. Meine Ziele: Attila meint, sie sollen ruhig hochgesteckt sein, damit ich herausgefordert bin. Dabei mache ich das Ganze gerade nur, weil es mich reizt und ich wissen will, ob das geht. Denn ich will nicht mehr …

Vom Mischköstler, zum Flexitarier, dann um die Ecke zum HalbzeitVegetarier …

… über den Pescetarier hin zum Veganer. Und damit haben wir noch nicht alle Möglichkeiten durch. Bei weitem nicht. Dennoch: Bei allen geht es um mit oder ohne Fleisch. Mit oder ohne Körperflüssigkeiten von Tieren. Ich setze mich jetzt seit längerem mit der Thematik auseinander und komme noch nicht so recht auf einen grünen Zweig. Zwischendrin hatte ich dann mal verschärft Haarausfall, wobei ich den auf den Verlust des Winterfells schiebe. Vorerst. Darum geht es hier jetzt auch erstmal nicht. Mein Herz sagt mir ganz klar: Tiere essen, unter den heutigen Bedingungen, egal ob bio oder nicht, ist irgendwie nicht mehr drin. Ich kann es einfach nicht. – Massentierhaltung, ein unwürdiger Umgang mit Lebewesen, die uns anvertraut sind. – Hungsernöte auf der anderen Erdhalbkugel, weil wir so massig viel Fleisch in Form von HamburgFrikadellen, Chicken Nuggets, Sauerbraten und RinderRouladen verspeisen. Aber Schweine, Rinder, Hühner müssen ja auch ernährt werden. Möglichst kostengünstig. Viel Soja. Anbau von Monokulturen, die den Kleinbauern ihr Land und damit ihre Lebensgrundlage rauben. – Ein fortschreitender Klimawandel. – Eine fehlende psycho-emotionale Verbindung …

Ganzkörpermassage, Anonymität und Hornhaut

Es wird mal wieder Zeit für so eine typische “Das-kann-ja-auch-nur-mir-passieren”-Situation. Passt auf: Vor ein paar Monaten hat mir mein Mann einen Gutschein in einem WellnessTempel geschenkt. Um diesen Gutschein nicht verfallen zu lassen, habe ich vor drei Wochen den TelefonHörer in die Hand genommen und einen Termin vereinbart. Für heute. Ich hatte tatsächlich die Möglichkeit einfach das auszuwählen, was sich interessant angehört hat. Prompt stand der Termin für eine “Fühl-Dich-gut”-Massage. Was ich heute morgen wieder vergessen hatte: Es handelte sich um eine Ganzkörpermassage. Ganzkörpermassage. Für viele, die meisten, vielleicht auch nur einige wenige, mag das das Normalste der Welt sein. Ich habe sowas noch nie in Anspruch genommen. Klar, 20 Minuten Massagen beim PhysioTherapeuten wegen Rückenbeschwerden. Aber war das zu vergleichen mit einer Ganzkörpermassage? Dass es sich eben nicht nur um den Rücken und die Schultern handeln würde, wurde mir auch erst vor Ort, am Empfangstresen in Erinnerung gerufen. Jetzt muss ich dazu sagen, dass es derzeit doch das Projekt “So-wenig-KörperpflegeProdukte-wie-möglich-verwenden” gibt. Heute Morgen habe ich dann entschieden, vielleicht doch nochmal Deo zu benutzen. Ich …

Vegetarismus. ProjektNr#6. Ernährung

Ein Projekt, das ich als solches in den letzten vier Wochen nur für mich und nicht für die große Öffentlichkeit des Internets durchgeführt habe: Vegetarisch essen. Nach meiner BettLektüre und der plötzlichen gedanklichen Offenbarung, dass wir Lebewesen auf den Müll werfen, weil wir sie umsonst züchten, mästen, schlachten und vergammeln lassen, habe ich aus Protest! kein Fleisch mehr essen können und wollen. Zumindest kein Fleisch, das ich zuvor nicht selbst gejagt und geschlachtet hatte. Oder zumindest jemanden kannte, der das mit dem Tier gemacht und es zuvor würdevoll und artgerecht gehalten hatte. Jetzt, nach fast einem Monat stelle ich fest, das mir schon wieder vermehrt Haare ausfallen. Ich hatte das bislang immer, nachdem sich mein HormonHaushalt nach der Geburt wieder neu eingestellt hatte. Das konnte also dieses Mal nicht der Fall sein. Der einzige nachvollziehbare Zusammenhang besteht momentan in meinem Verzicht auf Fleisch. Das für mich persönlich damit verbundene Problem lautet, dass ich noch keine NahrungsErgänzung gefunden habe. Wir essen nicht so oft und häufig Hülsenfrüchte und auch keine SojaProdukte als dass ich sagen könnte, …

Lesestoff: Die Essensfälscher von Thilo Bode

Wie schon an mehreren Stellen erwähnt, habe ich in den vergangenen Wochen Thilo Bodes ‘Thriller’ über die LebensmittelIndustrie gelesen. Ich muss mich korrigieren: Natürlich ist es kein Thriller, doch das Buch liest sich so. Worum es geht: Es geht um Lebensmittel. Nahrung. Um das, was auf unsere Teller kommt und sich kurze Zeit später in unseren Mägen wiederfindet. Mit dem Untertitel ‘Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen’ nimmt Bode, Gründer der VerbraucherOrganisation foodwatch, den Leser mit in die Supermärkte und GastronomieBetriebe, stellt sich mit ihm vor befüllte LebensmittelRegale, betrachtet die ZutatenListe auf der VerpackungsRückseite und berichtet von den Fäden hinter den Kulissen. In acht Kapiteln berichtet er von dem, was in der NahrungsmittelIndustrie nötig ist, um das als Ziel gesteckte WirtschaftsWachstum zu erhalten und voranzutreiben. In den ersten vier Kapiteln geht es um vier große Lügen: irreführende Behauptungen auf den ProduktVerpackungen, die WellnessGesundheitsSchönheitsLüge, die TraditionsLüge und die ZuckerLüge. In den vier Kapiteln der zweiten Buchhälfte berichtet Bode von dem modernen Märchen der unternehmerischen Verantwortung zur Rettung des Planeten, durch zum Beispiel den Kauf …