Alle Artikel mit dem Schlagwort: Advent

9. Apfelsinen mit Nelken

Weihnachten und Winterzeit sind nicht nur was fürs Auge. Wenn mein Herz ein bisschen schneller schlagen soll, dann muss ich es auch riechen. Neben Plätzchenduft, gebrannten Mandeln auf dem Weihnachstmarkt hol ich mir den Duft von Weihnachten auch gerne mit Apfelsinen und Nelken ins Haus. K3 findet den intensiven Geruch von Nelken nicht ganz so betören gut, wie ich. Aaaaber, er musste auch immer wieder mal riechen, um dann mit verzogenem Gesicht das Glas wieder wegzustellen. Apfelsine mit Nelken Mit Kleinkindern lässt sich das hier ganz einfach umsetzen und das einzige, was ihr braucht: getrocknete Nelken und Apfelsinen. Um sicherzugehen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn das Kleinkind dann doch mal in die ungeschälte Apfelsine beißt, kaufe ich in der Regel die Bioalternative. Allein die Nachhaltigkeitsgründe sprechen dafür. Dann legt mal los. Weihnachtsbaumschmuck aus Apfelsinenschalen Apfelsinenschalen einer geschälten Apfelinse lassen sich außerdem prima ausstechen. Sie erfüllen den Raum mit Weihnachtsduft und sehen einfach nett aus: als Deko oder aber auch Weihnachtsbaumschmuck. Stecht sie gleich nach dem Schälen aus und verseht sie mit einem …

8. Lebkuchenhaus matschen

Nicole von Familie Ordentlich hat ebenfalls eine Idee zu diesem Adventskalender begesteuert. Vielen Dank dafür! Mir hat sie gut gefallen, weil es nicht auf das schönste, im besten Licht abzufotografierende Lebkuchenhaus ging, sondern darum, gemeinsam eine wunderbare Zeit zu haben. Eine Zeit, in der Matschen genauso gehörte, wie… ach, lest doch einfach selber nach. “Ich habe im letzten Jahr mit meinen beiden Kindern und deren beiden Cousinen einen Nachmittag damit verbracht unser zuvor gebackenes Lebkuchenhaus und Plätzchen zu verzieren. Das war keine „fancy“ Cookie Decorating Party oder so. Aber es hat den Kindern total Spaß gemacht kreativ sein und auch mal kleckern und natürlich auch naschen zu dürfen. (Auch wenn ich sonst mit Zucker eher zurückhaltend bin 😉)  Danach durfte jeder seine dekorierten Schätze in einer schönen Schachtel verpacken und das Lebkuchenhaus haben wir an Weihnachten gemeinsam mit Oma und Opa verspeist. Das möchten wir dieses Jahr gerne wiederholen und so zu einer kleinen vorweihnachtlichen Tradition machen.” Vielen Dank Nicole! Wer von euch hat einfache und schöne weitere Tipps, rund um das Gestalten eines liebevoll …

7. Supermarktengel

Schon mal 10,- €uro im Supermarktregal gefunden? Ich nicht. Aber schon verloren. Ich habe mich furchtbar geärgert, bis mir der Gedanke kam, dass ich ja derjenige sein könnte, der das Geld findet. Wie sehr ich mich darüber freuen würde… Ja, ich gestehe, ich würde wahrscheinlich nicht zur Kasse laufen und die 10,- €uro abgeben. Bei 20,- €uro oder 50,- €uro sähe das in der Tat ganz anders aus. Aber das ist nicht das Thema. Nicht direkt. Seit Jahren denke ich immer wieder darüber nach, dass ich solche Supermarktregalnachrichten gerne mal hinterlassen würde. Aber ich trau mich nie. Ich stelle mir dann immer die unmöglichsten Situationen mit den Angestellten oder kauzigen Herren vor, die mich darum bitten, meine Weihnahctspostkarten doch bitte woanders liegen zu lassen. “Was fällt Ihnen eigentlich ein, Fräulein?” Dieses Jahr habe ich mich getraut. Ha! Ja, ich war mutig. Ich hab’s getan. Zuerst war der Plan 5,- €uro in das Kuvert zu stecken. Dann war ich auf der Suche nach den passenden Worten und es hat lange gedauert, bis ich wirklich zufrieden war. …

6. Geschenk packen

Man nehme: Schere, Papiertüte (Gibt’s im Biomarkt auch für Obst- und Gemüse), Seite einer alten Zeitschrift und ein kleines Geschenk. Was dieses Geschenk sein könnte? Eine Zahnbürste. Selbstgebackene Findus-Kekse. Ein Spielzeugauto. Ein Glitzerstift. Warme Worte. Eine Kerze. Ein besonderer Stein. Ein Buch, das du schon gelesen hast und besonders gut findest. Was ihr in das Tütchen packt hängt von der Person ab, die ihr beschenken wollt. Ist es der Obdachlose vom Bahnhof? Das kleine Nachbarskind von nebenan? Die Oma? Die Arzthelferin? Vielleicht ja auch der Busfahrer. Schenken macht Freude. Und vielleicht ist es heute an der Zeit mal durch die Wohnung zu gehen und zwei Fragen zu beantworten: Gibt es in meinem Dunstkreis, in meinem Umfeld eine Person, die ich mit einem Geschenk – egal welcher Art – wirklich glücklich machen könnte? Was habe ich eigentlich zu verschenken? Dinge? Zeit? Zuneigung? Freundschaft? Ein zuhörendes Ohr? Helfende Hände? Missversteht mich nicht: Es geht nicht darum auf Brechen und Biegen ein Geschenk zu finden und jemanden, dem man das Eingepackte dann in die Hände drücken kann. Ich …

Vogelfutter DiY mit Kindern RachelSuhre 01

4. Vogelfutter selbermachen

Bei uns war es dieses Jahr inzwischen schon einige Male wieder so kalt, dass das Wasser unserer Häschen eingefroren ist, die wilden Kerle vor Freude kreischend aus dem Haus gelaufen sind und sie  alles, was in irgendwelchen Blumentöpfen, Eimern oder auf Kippladerflächen an Eis gefunden wurde, aufgebrochen und bestaunt haben. “Guck mal Mama!” – “Da. Da. Da!” – “Boar, Mama, weißt du, was ich mir damit für eine Maschine bauen kann?! Also, wenn… ” Vogelfutter – wann ist die richtige Zeit? Es ist also langsam wieder die Zeit, um Vogelfutter zu streuen. Ist euch mal aufgefallen, dass diese Futter ähnlich, wie Lebkuchen und Zimtsterne schon seit September wieder zu kaufen ist?! Hinter unserem Haus befindet sich ein Garten, der ein knappes Jahrzehnt nicht gepflegt wurde. Wir nennen ihn weiterhin unsere “Grüne Hölle”, aber!, inzwischen kann man hineingehen. Um unseren Obstbäumen etwas Gutes zu tun, müssen  wir ganz dringend noch das ein oder andere Gewächs entfernen, doch das ist jetzt gerade nicht das Thema. Wir waren ja beim Vogelfutter, das viel zu früh in den Läden …

3. Adventsfrust

Bei allen Ideen und Aktivitäten, die ich in den kommenden Wochen vorhabe, hier zu veröffentlichen, geht es mir um eines nicht: Adventsfrust jeglicher Art bei irgendeinem meiner Leser hervorzurufen. Das ist ja eigentlich genau der Grund, warum ich mich zu diesem Kalender entschieden habe. Ich möchte andere Ideen liefern. Aber einfach. Leicht nachzumachen und dennoch freudiges Kinderstrahlen und vor Glück schneller schlagende Elternherzen hervorzaubernd. DAS ist mein Anliegen. Was dabei auf gar keinen Fall passieren darf, dass ihr in eine der typischen Adventsfallen tappt, die immer und an Weihnachten im Speziellen, Frustration und Stress führen. Veronika von “Die Smoorbaers” hat das in einem Blogartikel vom 1.Dezembar ganz gut und treffend zusammengefasst, den ich daher sehr gerne hier verlinke. Ich finde, sie trifft den Nagel gleich 10Mal auf den Kopf. Anders ausgedrückt und von mir kürzlich in einem Interview mit Nicole von Familie Ordentlich erwähnt, heißt das (auch für die Adventszeit): Ohne Druck. Alles. Was wir hier ausprobieren darf auf gar keinen Fall dazu führen, dass wir völlig genervt sind, weil es nicht klappt. Das gilt …

2. Adventspost

Was wir dieses Jahr zum ersten Mal ausprobieren: Adventspost sammeln. Ihr seht, manchmal sind es nur so ganz kleine Dinge, die es braucht, um etwas bewusst zu machen. Wer bitte schön macht sich Gedanken um Adventspost? Ich habe das bislang jedenfalls noch nicht getan. Trotzdem war ich jedes Jahr irgendwie unzufrieden. Denn die Karte, die man vielleicht 1 Minute und 23 Sekunden lang in der Hand hält, wandert doch ziemlich schnell in die Ablage oder unter den Stapel Papierkram. Bei uns schafft es Post inzwischen in ein riesiges großes Glas, das neben dem Herd steht. Da kann ich zumindest die aktuellsten immer mal wieder betrachten und mich daran freuen, dass Menschen an uns gedacht haben und uns eine Freude machen wollten. Klar, manche Karten schaffen es auch an die Wand oder in meinen roten Faden. Aber auch die sind irgendwann ja einmal voll. Ein grundsätzliches Problem. Adventspost Für die Karten und Briefe, die es in den kommenden Tagen und Wochen zu uns schaffen, haben wir uns folgendes überlegt: Eine Adventspost-Leine. Momentan befinden sich an meinem …

Adventskalender-Aufruf

Gestern Abend war ich mit unserem Großen auf unserem Sankt Martinsumzug. Es war super schön und so wie jedes Jahr – immer dasselbe. Die Routine Alle treffen sich, es regnet oder ist kalt, es stürmt und alle werden mehr oder weniger nass. Es ist dunkel, wir gehen unsere bekannte Runde, kürzen ab, sobald es zu kalt oder zu nass wird und gehen zum Martinsfeuer am anderen Dorfrand. Dort gibt es Weckmänner, Punsch und Glühwein. Danach geht es zur Grillhütte und im gemütlichen Beisammensein werden Würstchen gemampft und alle wärmen sich wieder auf. Es ist wirklich immer dasselbe, mal mehr, mal weniger abgewandelt. Und es ist toll! Diese Routine tut gut. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, um eine gute Zeit zu haben, ging es mir gestern durch den Kopf. Ich genieße es, dass unsere Herbst- und Weihnachtszeit immer wieder von bekannten Momenten, Aktionen und Inhalten bestimmt ist. Wir backen unsere typischen easypeasy Weihnachtskekse, wir schreiben einen Wunschzettel, der Ende Oktober auf der Fensterbank abgelegt werden muss, um vom Christkind abgeholt zu werden, wir …

Wünschen

Was wünschst DU dir eigentlich? Hast du überhaupt noch Wünsche? Wie sehen sie aus? Wünsche á là Weltfrieden und Gesundheit für alle deine Lieben? Gibt’s da auch was Materielles? Eine CarrerraBahn? Oder ein SuperheldenComic? Was leckeres aus der Küche? In der vergangenen Woche gab es gleich dreimal eine Situation, in der ich gedacht habe: Mann ey! Ich will mir aber auch was wünschen. Ich mag schenken und will mir auch was wünschen. Überrascht zu werden, ist sowas schönes. Kann das denn außer mir keiner nachempfinden? Als ich die Adventskalender überreicht und verschickt habe, sahen mich gerührte Augen an. Das war ein Geschenk an mich. Schenken macht glücklich Nicht nur den Beschenkten – in der Regel – sondern auch den Geber. Was ist es dann, was alle danach schreien lässt, dem Schenken ein Ende zu bereiten? Und damit in gewisser Weise auch dem Wünschen? Ich fühle mich in dieser Hinsicht gerade enttäuscht. So richtig.  Wie traurig Wieder befinde ich mich kurz vor Weihnachten an dem Punkt, dass ich es furchtbar traurig finde, dass gefühlt alle, sich nichts …