Alle Artikel mit dem Schlagwort: nachhaltig leben

nachhaltig reisen mit Kindern MamaDenkt 01

Nachhaltig reisen. Mit Kind, Zelt und Reiswaffel

Seit einigen Wochen geht es in meiner digitalen Filterblase um Urlaub. Alle bereiten sich darauf vor, fragen nach, planen, wälzen Kataloge oder interviewen ihre Timelines. Jedesmal denke ich, „Oh, da war es auch schön. Und da und dort. Ich geb dir mal eben einen Link durch…“ und dann stelle ich fest: Ähnlich wie die zig Do-it-Yourselfs, die ich zwar für mich via Kamera festgehalten habe, um sie später zu verbloggen, haben auch die „nachhaltig reisen (mit Kindern)“ Beiträge noch nicht das Licht der Welt erblickt. Dabei handelt es sich dabei wahrscheinlich um eines meiner längerfristigen Projekte. Mal schauen, wie das in den kommenden Wochen und Monaten umsetzbar sein wird. „Einfach mal machen.“ – Also gut. Nachhaltig reisen mit und ohne Kinder Wenn ich mit dieser neuen Kategorie auf MamaDenkt beginne, dann wird dieses Reisen inzwischen natürlich immer, zumindest meistens mit meinen Kindern erfolgen. Dass ich mich alleine auf den Weg mache, um zu zelten, Fahrrad zu fahren, wandern oder klettern zu gehen, kommt noch nicht in Frage. Gemeinsam die Welt zu entdecken und Abenteuer zu …

Spülmittel selber machen Sauberkasten

(Anzeige) Spülmittel selber machen mit dem Sauberkasten. Plus Verlosung

(Anzeige) Seitdem wir vor nun etwa 9 Jahren begonnen haben, unseren Besitz zu reduzieren und unseren Lebensstil zu verändern, hat sich viel getan. Wir haben Bücher, Babysachen und Möbelstücke verschenkt und verkauft. Verhaltensweisen und Freizeitaktivitäten, wie das Laufen auf dem Laufband, passten nicht mehr in unseren Alltag und wir haben sie gerne losgelassen. Neues kam dazu. Statt zum Friseure zu gehen, schneide ich die Haare selber. Klappt bislang ganz gut. Außerdem haben wir begonnen viele Dinge selber zu machen oder ganz auf sie zu verzichten, wie zum Beispiel Deo und Shampoo. Letzte Woche erhielt ich nun den Sauberkasten von Jeanette und Jette. (Sie sind online hier unterwegs) Spülmittel selber machen – so hieß das nächste Projekt. Aber nicht nur das. Mit dem Sauberkasten habe ich nun alle Zutaten und – vor allem – schon getestete Rezepte für Scheuerpaste, Abflussreiniger, Spülmaschinenpulver oder Waschmittel direkt im Haus. Spülmittel selber machen Bevor ich euch von meinem Versuch berichte und außerdem ein tolles Ostergeschenk für euch hier im Blog habe, ein paar Worte zu den Menschen hinter dem Sauberkasten. …

Resümee Gutes auf den Teller MamaDenkt

Gutes auf den Teller: Ein Resümee

Unser Selbstversuch „Gutes auf den Teller“ zu bringen endet heute im wahrsten Sinne des Wortes. Drei Wochen liegen hinter uns, in denen wir uns diesem Experiment gestellt haben: Eine Woche haben wir die für uns nötigen Lebensmittel im konventionellen Supermarkt eingekauft. In der Woche danach ging es darum möglichst unverpackt einzukaufen, sei es auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen oder auch im Unverpackt Laden. Diese dritte Woche habe ich mir die Zeit genommen und mal verglichen. Wie ist das denn mit der  Zeit, dem Geld, dem entstehenden Müll, meinen Kräften als arbeitende Teilzeitmutter und wie macht die Familie das Ganze mit? Gutes auf den Teller mit ein paar Zahlen Eine Gegenüberstellung von Zahlen ist schwierig, wie ich finde, da eine Woche durch unterschiedliche Bedürfnisse fürs Vergleichen nicht aussagekräftig genug ist. Beispielsweise kaufen wir in der Regel nicht nur ein Paket Toilettenpapier, sondern drei Pakete, um möglichst nur einmal im Monat welches besorgen zu müssen. Das bedeutet, dass wenn ich in der ersten Woche losziehe und es kaufe, ich dasselbe für die sich anschließenden zwei Wochen …

Eine Frage der Nachhaltigkeit und die Gleichgültigkeit

Die Zukunft unserer Welt ist nicht egal. Oder etwa doch? Gleichgültigkeit an der Nachhaltigkeit

Unsere letzte Frage der Nachhaltigkeit handelte von Dogmatismus, heute geht es um Gleichgültigkeit. Ging es bislang sehr häufig, um ganz konkrete Dinge, in denen wir nachhaltig werden können, so befinden Alex und ich uns gerade an einem Punkt, an dem wir unsere Motive und Verhaltensmuster hinterfragen. Unsere eigenen, aber auch die der anderen. Alex, schön, dass du diese Woche wieder hier zu Gast bist. Ich freu mich auf deine Gedanken!

SHIFTPHONES SHIFT family 2016

Eine Begegnung mit SHIFTPHONES

Vor zwei Wochen fandet ihr hier im Blog den ersten Teil meines Interviews mit Samuel Waldeck, einem der Gründer der SHIFT GmbH, die SHIFTPHONES herstellt. Heute dürft ihr darin weiterlesen und ich veröffentliche Teil 2 für euch hier im Blog. Es geht um Werte und damit um die Dinge, die das Unternehmen SHIFT ausmachen und auf deren Grundlage Entscheidungen getroffen werden. Viel Spaß beim Lesen.

Minimalismus als Familie teil 2

Minimalismus als Familie. Neues YouTube-Video online

Minimalismus als Familie bedeutet für uns,

auch, dass niemandem der Verzicht auf eine Sache, einen Gegenstand oder eine Freizeitbeschäftigung aufoktroyiert wird. Das ist nicht immer einfach und oft führt es zu Diskussionen, Auseinandersetzungen und manchmal sogar zu Frust. Doch genau für diese letzteren Momente, die einfach entstehen, da wir zu mehreren unter einem Dach leben, ist dieses Prinzip sehr sinnvoll und hilfreich.

Was uns dabei oft herausfordert, worin wir Chancen sehen und wie wir für uns Lösungen umsetzen, könnt ihr im Artikel nachlesen oder aber im Video anschauen.

Schau was machen die Bienen 01

LeseStoff: Schau, was machen die Bienen? von Katarzyna Bajerowicz

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom loewe-Verlag) Nachdem ich euch vorgestern schon eine nachhaltiges Kinderbuch vorgestellt habe, folgt heute ein weiteres, das ich durchaus auch in diese Kategorie einordnen möchte. Diesmal geht es um Bienen. Zu Bienen haben wir ein ganz besonders inniges Verhältnis, zumal sie uns nun schon im zweiten Jahr in Folge in den Kamin geflogen sind. Das könnt ihr hier nachlesen. Schau, was machen die Bienen? Auch hier zunächst ein paar bibliographische Angaben: Das Pappbilderbuch mit dem Titel „Schau, was machen die Bienen?“ hat 28 Seiten und ist Anfang diesen Jahres (2017) im loewe-Verlag in der Buchreihe Naturkind erschienen. Katarina Bajerowicz ist die Autorin dieses detailverliebt illustrierten Buches. Das Bilderbuch ist für Kinder ab 3 Jahren empfohlen. Die Buchreihe Naturkind widmet sich inhaltlich dem Vermitteln von Werten wie Nachhaltigkeit, Entschleunigung, Toleranz und Engagement. Die Sehnsucht nach Natur und einem Leben im Einklang mit ihr stehen an erster Stelle. Diese Werte spiegeln sich auch in den Herstellungsrichtlinien der Naturkind-Bücher wider. Das für die Bücher verwendete Papier weist einen bis zu 90% igen Anteil …

Pepe und der Pupsroboter 01

LeseStoff: Pepe und der Pupsroboter von Jesko Habert und Timo Becker

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom WILLEGOOS Verlag) Als ich damals das Verlagsprogramm von Willegoos durchgesehen habe, war ich in erster Linie auf der Suche nach einem Buch, dass ich sowohl K1 als auch K2 in die Hand drücken können wollte. Mit dem Pupsroboter Pepe ist mir das ganz gut gelungen. Pepe und der Pupsroboter Zunächst mal ein paar bibliographische Angaben: Das Buch hat 48 Seiten, und ist erstmals 2016  im Verlag erschienen. Der Autor Jeske Hapert ist Umweltsoziologe und verbindet seinen Nachhaltigkeits-Hintergrund mit einem sehr bildreichen Stil Kindergeschichten zu erzählen. Der Illustrator Timo Becker publizierte schon während seines Design-Studiums in Münster erste Kinderbücher und Puzzles. Das Nachhaltige an diesem Buch ist nicht nur in Form des Inhalts zu erkennen, sondern auch anhand des verwendeten Materials (Papier, Druckfarben, Karton) und der Art der Herstellung. Das Buch besteht aus Recyclingpapier, wurde in Deutschland klimaneutral mit mineralölfreien Farben gedruckt, ohne Verwendung von Folie. Worum geht es? Erstmal geht es nur um Pepe. Ein kleiner Junge, der im regelmäßigen Abstand seine getrennt lebenden Eltern besucht bzw. dort wohnt. …

foto_karoline_wolf_A6611373ret_online Willegoos

Interview mit Verlagschefin Susanne Tiarks von Willegoos (Anzeige)

Heute will ich euch ganz unbedingt eine Entdeckung weitergeben und jemanden vorstellen: Susanne Tiarks und ihren nachhaltigen Verlag Willegoos. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie es dazu kam, dass ich plötzlich die Verlagsseite von Willegoos im Browser geöffnet hatte. (Bitte einmal hier klicken und ihr habt sie auch auf dem Display.) Jedenfalls war ich so erstaunt und in Folge begeistert von dem Unternehmen, den Menschen dahinter und nicht zuletzt ihrer Vision, dass ich beschloss, mal nachzufragen, nachzuhaken und hoffentlich – was gerade geschieht – euch erzählen zu können, wie sehr mir dieser Verlag gefällt. Willegoos Der Verlag Willegoos hat sich zum Ziel gesetzt, anspruchsvolle und hochwertige Kinderbuchliteratur anzubieten. Woher der originelle Name kommt, könnt ihr im Interview nachlesen. Nachhaltige Kinderbücher?! Aber ja! Natürlich!! Habt ihr euch schon mal gefragt, was eure Kinder da im Mund stecken haben, wenn eines der Pappbücher voller Speichel ist und die kleinen Händchen es erneut zum Mund führen? Was nehmen sie in der Konsequenz an Stoffen auf, die besser außerhalb des Organismus blieben? Wer macht sich eigentlich darüber Gedanken, …

Minimalismus einfach leben 01

Minimalismus einfach leben ist möglich.

Wir leben unsere Art von Minimalismus nun schon seit fast acht Jahren. Wie der damals gedanklich bei mir losging, könnt ihr hier nachlesen. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn immer noch genau so sehe, wie 2012. Doch Minimalismus einfach leben funktioniert. Einfach loslegen und ausprobieren, hat uns von vielen Dingen befreit, uns Freiraum und Freizeit geschenkt. Vor allem hat es uns den Blick geschärft. Einige der essentiellsten und gleichzeitig einfachsten Erfahrungen, haben wir in den vergangenen Jahren machen dürfen. Mit Minimalismus einfach leben Die vergangenen Wochen und Monate hatten mein Mann und ich beide abwechselnd und in gewisser Regelmäßigkeit das Bedürfnis darüber nochmal ins Gespräch zu kommen und das mit euch zu teilen. Das haben wir dann am Samstag, an dem ich eigentlich auf dem Weg zur Wubttika sein wollte und sollte, auch gemacht. Und das war gut. Denn ja, es stimmt. Ich habe das Treffen und Kennenlernen vieler wunderbarer Menschen eingetauscht, gegen einen Vormittag mit meinem Mann, an dem wir ganz viel Vision geteilt haben. Gegen einen Nachmittag, an dem wir unglaublich viel …