Alle Artikel mit dem Schlagwort: selbermachen

Einfaches Salzteig Rezept MamaDenkt 01

Geschenkanhänger aus Salzteig. DiY

Meine ersten Salzteig – Versuche liegen in meiner Kindheit. Damals fand ich es einfach großartig, dass das viel schneller als Ton geht und hab mich gefreut, wenn meine Mama wieder mal Salzteig angerührt und dann geknetet hat.

Bei meinen ersten Salzteig – Versuchen wurde ich bitter enttäuscht. Damals war ich als Jugendreferentin unterwegs und wollte mit den Kids was ganz Besonderes basteln. Die Idee war Kühlschrankmagneten aus Salzteig herzustellen. Das Projekt ging ziemlich in die Hose, weil trotz Backofeneinsatz und einwöchiger Trocknungsphase, die Magneten entweder nicht hart wurden, sondern ganz weich, oder aber der Magnet einfach nicht halten wollte.

Handpuppen selber basteln MamaDenkt 03

Handpuppen aus Socken basteln

Vor einiger Zeit kam K2 aus dem Kindergarten nach Hause und wollte unbedingt eine Sockenpuppe basteln. “Mama? Kann man Handpuppen einfach basteln?” – Na klar! Wir haben früher aus Socken welche gebastelt. Soll ich dir das mal zeigen? – “JA! JETZT!” 
Natürlich hatte ich gerade die Hände voll mit Teig und war dabei das Mittagessen vorzubereiten. Doch was tue ich nicht alles für das Glück und den Seelenfrieden eines meiner Kinder…

Notizheft selber binden 01 MamaDenkt

16. Notizheft selber binden

Vor zwei Jahren bekam ich von meiner Schwägerin ein selbstgebundenes Notizheft zu Weihnachten geschenkt. Es war und ist wunderschön. Weil es so schön ist, wollte ich es zunächst gar nicht benutzen, bis ich mir dann doch irgendwann einen Ruck gegeben habe. Da es ein DiY von ihr war, habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht und ausprobiert. Ein Notizheft selber binden, das wurde meine persönliche kleine Challenge. Ein Notizheft selber binden Da kam mir plötzlich im selben Zuge der Gedanke, wie sich die unzähligen Bilder meiner Kinder, die, a) die nicht mehr an die Wand passten, b) die nicht mehr in die Sammelmappen gequetscht werden konnten, c) die nicht mehr am Kühlschrank, in meinem Familienjahresbuch oder meiner Handtasche Platz fanden, d) die nicht mehr an Paten, Omas und Opas verschenkt werden konnten, weiterverwenden ließen. Wir begannen damit Notizhefte zu binden. Immer mehr. Die ließen sich mitunter auch prima verschenken und tatsächlich auch weiterverwenden. Die meisten der Hefte wollten die Kerle in der Regel selber behalten. So ganz wurde ich die Bilder also nicht so …

9. Apfelsinen mit Nelken

Weihnachten und Winterzeit sind nicht nur was fürs Auge. Wenn mein Herz ein bisschen schneller schlagen soll, dann muss ich es auch riechen. Neben Plätzchenduft, gebrannten Mandeln auf dem Weihnachstmarkt hol ich mir den Duft von Weihnachten auch gerne mit Apfelsinen und Nelken ins Haus. K3 findet den intensiven Geruch von Nelken nicht ganz so betören gut, wie ich. Aaaaber, er musste auch immer wieder mal riechen, um dann mit verzogenem Gesicht das Glas wieder wegzustellen. Apfelsine mit Nelken Mit Kleinkindern lässt sich das hier ganz einfach umsetzen und das einzige, was ihr braucht: getrocknete Nelken und Apfelsinen. Um sicherzugehen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn das Kleinkind dann doch mal in die ungeschälte Apfelsine beißt, kaufe ich in der Regel die Bioalternative. Allein die Nachhaltigkeitsgründe sprechen dafür. Dann legt mal los. Weihnachtsbaumschmuck aus Apfelsinenschalen Apfelsinenschalen einer geschälten Apfelinse lassen sich außerdem prima ausstechen. Sie erfüllen den Raum mit Weihnachtsduft und sehen einfach nett aus: als Deko oder aber auch Weihnachtsbaumschmuck. Stecht sie gleich nach dem Schälen aus und verseht sie mit einem …

1. Adventskalender

Die vergangenen Wochen war auf meinen Social Media Kanälen ein Auf und Ab hinsichtlich dieser gängigen Gepflogenheit zu beobachten. Die einen fühlten sich endlich wahrgenommen, als in Frage gestellt wurde, ob selbstgemachte Adventskalender mit Jojo, Seifenschaum und Flummi wirklich die sinnvolle Alternative zum Schokoladentürchenkalender sein konnte. Andere wiederum plädierten für die Herzlichkeit und Leidenschaft, die in die allabendliche Herstellung dieser Kalender gesteckt wurden. Nun ja, ich mag diese Zeit des Wartens und auch dieser Vorbereitung. Als Kind konnte es mir nie schnell genug gehen, bis endlich das große letzte Päckchen geöffnet wurde. Als Schulkind versuchte ich mir den Zauber des Adventskalender zu erhalten, indem ich erst jedes bislang geöffnete Türchen dem sichtbaren Bild zuzuordnen versuchte. Als Studentin freute ich mich wie ein kleines Kind, wenn mein Freund oder auch meine Eltern an mich dachten und mir einen zuschickten. Jetzt sitze ich hier und bastel Jahr für Jahr einen anderen Adventskalender für die wilden Kerle. Dieses Jahr gehe ich sogar soweit und veröffentliche auf MamaDenkt wieder einmal einen Kalender. Durch Prokrastination sitze ich außerdem erst jetzt …

Kastanien als Waschmittel 02

Kastanien als Waschmittel

Dass sich mit Kastanien die Wäsche waschen lässt, hatte ich schon vor einigen Jahren mitbekommen. Sowohl Blogleser als auch Bloggerkollegen haben meist im Herbst darauf hingewiesen, dass sie nun für einige Zeit endlich wieder Kastanien als Waschmittel nutzen können. Diverse Anleitungen für die Zubereitung lassen sich kinderleicht im Netz finden. Doch ausprobiert hatte ich das Waschen mit Kastanien bislang noch nicht. Kastanien als Waschmittel nutzen Ich persönliche lege weiterhin viel Wert darauf, dass unsere Waschmaschine nicht jeden Tag, sondern höchstens 3-4 Mal in der Woche läuft. Der reduzierte Gebrauch dieses Gerätes ist mir sehr wichtig. Als Großfamilie haben wir inzwischen auch einen relativ guten Rhythmus gefunden, der uns – mal Magen-Darm-Infekte oder große Besucherzahlen ausgenommen – zwei- bis dreimal Mal die Woche Wäsche waschen lässt. Jetzt war ich auch dazu bereit, es mit etwas anderem Waschmittel zu versuchen. Mit einem Waschmittel, das ich aus den gesammelten Kastanien meiner Kinder herstellen wollte. Denn von den zig Kastanienmännchen blieb immer ein gewisser Teil an Kastanien übrig, der irgendwann im Winter nur noch im Garten und auf der …

Quittenkonfekt. Ein einfaches Rezept.

Anfang September schlenderten wir mit der Oma durch unsere kleine “grüne Hölle” hinterm Haus. Seit knapp zwei Jahren wuchert dort nämlich alles, wirklich alles lustig vor sich hin. Ich hab gar keine Ahnung, was wir dort noch so finden werden. Unter anderem entdeckten wir dort einen Quittenbaum und zwar so …

“Mama, Mama. Ich meine, Oma! Schau mal. Wir haben sogar einen Birnbaum.”
Meine Mama, also unsere Oma schaut in die Richtung meines Fingers, runzelt die Stirn und meint mit skeptischem Blick: “Das sind doch keine Birnen.”
Ich zucke mit den Schultern: “Doch. Bestimmt. Klar, der Baum sieht nicht wie ein Birnbaum aus und die Birnen sind ganz schön gelb, aber hej. Wir haben jetzt auch Birnen. Und schau mal, wie voll!”