Alle Artikel mit dem Schlagwort: bewusst

Das Problem der Erschöpfung

Das Problem der Erschöpfung ist ja leider nicht nur die Erschöpfung an sich. Dabei ist sie es, die einem Kraft, Energie, positive Gedanken raubt und mitunter körperliche, psychische und seelische Probleme verursacht. Probleme neben der Erschöpfung Hinzukommen Aspekte, die erstmal gar nicht so offensichtlich auf dem Schirm sind. Dinge und Umstände, die erst dann bewusst werden, wenn es darum geht, neue Wege zu finden und Veränderungen umzusetzen. Wobei wir so ehrlich und realistisch sein müssen: In der Erschöpfung ist dazu gar kein Platz. In der Erschöpfung werden Haushalt, das Leben mit Kindern, der ganz gewöhnliche Alltag zu einem riesigen Berg, der sich weder erklimmen noch umgehen lässt. Hinzukommen Schwierigkeiten, wie finanzielle Engpässe, Betreuung der Kinder (wenn die Verwandtschaft nicht in unmittelbarer Nähe, sprich nebenan wohnt) oder auch das Auftanken von Energie. Ruhe zu finden in einem Haus, in dem drei relativ kleine Kinder wohnen – no way. Familie, Beruf und Erschöpfung Werfen wir doch mal einen Blick auf unsere Verteilung von beruflicher Tätigkeit und Familienarbeit. Bislang haben wir ein recht konservatives Familienmodel gelebt. Mein Mann …

Ich bin raus. Erschöpfungszustand

Der Erschöpfungszustand meines Mannes, oder besser gesagt, das vegetative Erschöpfungssyndrom meines Mannes. Früher oder später war das ja zu erwarten. Nicht mal unbedingt bei ihm. Auch ich hätte in diese Panikattacken geraten können, balanciere vielleicht noch am schmalen Grat an ihnen vorüber, blicke in das Dunkle, in das scharfkantige und schaurige Etwas. Vielleicht.

Showroom Market. Der Pop-Up-Designmarkt in Koblenz

Wir haben es tatsächlich gewagt und haben uns Samstagmittag in unseren Bulli geschmissen und sind alle Mann nach Koblenz zum Showroom Market gedüst. Zuerst war ich nicht wirklich begeistert von der Idee, denn weder der Mann, noch die wilden Kerle würden dort unmittelbare Freizeitbeschäftigung erfahren können. “Doch, rage! Ich freu mich darauf Malte wiederzusehen.” – Und die Jungs? “Das muss auch mal gehen!” Könnt ihr es heraushören? Es muss auch mal drin sein, dass wir was machen, was nur Mama total cool findet. Auch ohne Hüpfburg, Abenteuerspielplatz oder WaldSurvivalTour. Ich fand das toll und prompt standen wir vor dem Supnation Showroom in Koblenz, in dem dieser Pop-Up-Designmarkt stattfinden sollte. Showroom Market in Koblenz Das Wetter war toll!! Kein Gewitter, dafür interessante Menschen, regionale und sinnliche Produkte und eine Atmosphäre, die sehr, sehr (Achtung! Unwort des Jahres) chillaxed war. Auch wenn ich die ganze Zeit K3 auf dem Arm hatte, viel geschwitzt habe und der Akku vom Handy nachher einfach aufgegeben hat, war es total spannend über die einzelnen Anbieter/Designer/Künstler ein wenig zu erfahren, zu kosten …

Ein Brief für dich, Mama.

Liebe Mama, du machst das toll! Dein Job ist hart und du machst ihn großartig! Nachts alle zwei Stunden auf der Matte zu stehen, wenn das Baby weint, Hunger hat oder das Kleinkind einen ganz fürchterlichen Albtraum hatte. Standing Ovations! Wenn das Kind seine ersten Zähnchen kriegt oder “einfach so” schreit. Applaus!! Es braucht deine Nähe, deine Wärme, deine Zuneigung und du gibst ihm alles, was du hast. Komm her, ich drück dich! Bis an den Rand der Erschöpfung und noch einen Schritt weiter. Selbstopferung par excellence. Du kümmerst dich ums Essen, um den Haushalt, ums Kuscheln, ums Spielen, darum, dass euer Tag einen für euch runden Ablauf hat. Du entscheidest, was gut für deine Kinder ist (Impfen, Windeln, Essen lernen…) und obwohl das Kleinkind die vollgekackte Windel irgendwie aufgekriegt und den Inhalt im Wohnzimmer verteilt hat, bleibst du ruhig, wischst alles sauber und ihr entdeckt weiter die Welt. Vielleicht kommt dir das alles schrecklich ungerecht vor. Vielleicht hast du das Gefühl, keine Kraft mehr zu haben. Auf weiter Flur ganz alleine dazustehen. Vielleicht fragst …

Ein politischer MamaBlog

Wir sollten darüber reden. Über die letzten Landtagswahlen, die aktuellen politischen Entwicklungen. Überall. Im Supermarkt. In der Bahn. Beim Bäcker. Auf dem Spielplatz. Im Sportverein. Beim Abholen der Kinder aus der Tagesstätte. Wir sollten politisch werden. Ich weiß, dass ich als Abiturientin und Studentin oft gesagt habe, dass ich überhaupt keinen Nutzen darin sähe, wählen zu gehen. Politikverdrossenheit. Parteienverdrossenheit. Ich hatte vermeintlich gute Gründe und Argumente, warum ich auf das Ganze keinen Bock hatte. Meine Eltern gingen jedes Mal zu den Wahlen. Als Kind und Jugendliche fand ich diese Sonntage immer blöd. Man konnte nicht das machen, wozu man eigentlich Lust hatte. Musste draußen warten. Bekam von Mama und Papa nix gesagt. Nix davon, wie das da aussieht? Wir durften nie einen Blick auf dieses wichtige Kreuz werfen. Dabei hätten wir doch so gerne. In der Wahlkabine. Warum überhaupt das Ganze? Sowas wie damals zur Zeit des Nationalsozialismus würde es nie wieder geben. Dazu wären wir Menschen, zumindest wir Deutsche viel zu erfahren und klug und so. Von meinen Eltern bekam ich nichts dazu gesagt. …

Jahresmotto 2016

Lange habe ich darüber gegrübelt. Irgendwie kam ich nicht auf den Punkt. Ich wusste, was mein Thema wird, konnte es jedoch nicht in Worte fassen. Dann irgendwann kam dieser eine Satz und er erschien mir zu lang. Zu wenig greifbar. Also habe ich gesucht und gefragt. Viele gute Ideen von euch waren dabei, doch keine traf mein Bedürfnis, meinen Wunsch, mein Projekt für 2016 so richtig. In meinen Überlegungen fiel ich immer wieder auf meinen “FreundlichkeitsArtikel” zurück. Die dazugehörigen Erlebnisse und die daraus resultierende Erkenntnis “Ich muss freundlicher mit mir umgehen!” waren entscheidend, intensiv und haben ein riesiges Aha! in mir angestoßen. Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist unumgänglich und ich wollte und will sie unbedingt zu meinem Thema für 2016 machen. Viele Veränderungen die letzten zwei Jahre Viel hat sich verändert. In unserem Leben. In meinem Leben. Ich habe das Gefühl, dass sich in mir einiges grundlegend geändert hat. So geändert, dass ich mich freier fühle. Dafür mitverantwortlich sind mit Sicherheit unsere neuen Perspektiven durch diese ganze MinimalismusKiste. Wir reisen mit leichterem Gepäck, haben viele …

“Mein bestes Jahr 2016”- Blogparade

Den eigenen Herzensthemen wieder ganz nahkommen. Darum geht’s in diesem Artikel, in der Blogparade zu diesem Buch und hoffentlich auch in meinem persönlichen 2016. Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade “Mein bestes Jahr 2016” entstanden, die seit Montag dem 23.11. als kleine Blogtour begann und sich bis zum 19.12.2015 durch inzwischen etwa 80 Blogs hindurchziehen wird. Ich bin total gespannt, was Frauen mit verschiedenen Hintergründen und noch unterschiedlicheren Blogs bei der Arbeit mit diesem Life&WorkBook erleben. Wovon sie schreiben? Was sie denken? Ob es Auswirkungen auf ihren Alltag und das kommende Jahr haben kann? Ich bin gespannt. Teil der Blogparade ist das Ausprobieren einer der Übungen, die wir als .pdf zugemailt bekommen haben, und die wir mit euch teilen dürfen. Bei meiner Übung ging es um die Momente, die mich mein Drumherum in diesem Jahr haben vergessen lassen, meine Talente, die ich 2015einsetzen konnte und die Dinge, die ich dieses Jahr gelernt habe. Zwei Klicks und ihr könnt selber mal einen Blick in die Art der Übungen werfen. Erstes Beschnuppern Ich selber habe mich …

Vielseitig interessiert

Was will man da schon machen? Was soll man da schon machen? Erst heute Vormittag beim Kaffeekränzchen mit einem der Kerle in der Spielküche, ging mir durch den Kopf, dass ich isländisch echt cool finde. Dass ich wirklich mal wieder eine Sprache lernen könnte. So neben englisch, französisch, Latein, schwedisch und spanisch. Ha! Als wenn ich diese Sprachen fließend beherrschte. Tue ich nicht!!! Die Neugierde ist groß Aber was wenn die Neugierde wächst? Wenn der Drang Neues dazuzulernen unglaublich groß wird? Ist das normal? Geht man dem nach? Lässt man es lieber sein, weil man sich sonst doch nur verzettelt? Um euch mal einen Einblick in mein Dilemma zu gewähren hier einen Blick in eine vorläufige Liste zum heutigen Abend: isländisch lernen Regenwürmer erforschen zwei Bücher schreiben (die Themen hab ich schon parat – sogar die Titel stehen fest) Rezensionen verfassen ein Biobuch lesen Physik nochmal neu aneignen ein Chemiebuch lesen mein Buch vertonen Kinderbücher vorlesen meinen Sohn in seinem Drang zu entdecken und zu forschen unterstützen (Experimente vorbereiten, durchführen, erklären…) eine Puppe nähen selber Sport …

RückbildungsGymnastik

Es gibt einfach Dinge, von denen erfährt man erst, während oder nachdem man sein erstes Kind bekommen hat. Dass bei der Geburt beispielsweise Stuhlgang ‘abgehen’ kann. Dass es da auch noch so etwas wie die Nachwehen gibt und dieser Mutterkuchen, genannt Plazenta, ebenfalls irgendwie den weiblichen Körper verlassen muss. Dass man einige Tage heftige Nachblutungen hat und es ja auch noch so etwas wie den Wochenfluss gibt. Vier bis sechs Wochen dauert das Ganze. Oder die DammMassage. Welcher Damm? Wo ist der denn bitte schön? Mit Öl durch den Partner massieren lassen, ehm, ich weiß nicht. Muss das sein? Irgendwo da am Anus? Warum hat man mir das damals nicht gesagt? Mir wurde das erst einige Wochen vor der eigentlichen Entbindung klar, als mein Schwangerschaftsbuch darauf hinwies. Mein Schwangerschaftsbuch! Weder im GeburtsvorbereitungsKurs oder durch meine Mutter oder Schwiegermutter wusste ich von solchen “Dingen”. (Jetzt ist es raus.) Im “echten Leben” freuten sich alle lediglich auf das, was da kommt. “Das, was da kommt” wurde nicht mit den leidlichen Nebenwirkungen einer Geburt in Verbindung gebracht. Alles, was zählt waren …

Meine NotfallSurvivalIdee(n)

Es ist 19.00Uhr. Eigentlich sind wir gut in der Zeit. Doch dann müssen noch die Zähne geputzt werden. “Zähne putzen kommen.” Keine Reaktion. Dann kommt der Große und wirft sich übers Klo. “Nicht schon wieder Zähne putzen…” Wie eine Katze sich normalerweise auf dem Boden räkelt, um warme Sonnenstrahlen zu genießen, schmeißt sich mein ältester Sohn auf den dazu viel zu kleinen Klodeckel. Ich stehe da, ziehe die Stirn kraus und frage mich, was da schief gelaufen ist? Doch bevor ich zu einer Erklärung finde, erscheint mein anderer Kerl und meint: “Iss wille nis Zähne putzen.” Ich reiße mich zusammen und entscheide enthusiastisch: “Wir putzen jetzt schnell die Zähne und dann gibt es noch eine Kissenschlacht.” Die Augen der beiden strahlen auf, doch beim Anblick der Zahnbürsten erlischt das Leuchten in Hundertstelsekunden. Was sich dann peu a peu aufschaukelt, werde ich hier nicht weiter erwähnen. Die Kerle liegen im Bett und es ist 20:21Uhr. So läuft das hier. Manchmal. Ähnliches erlebe ich mit Strumpfhosen, die unbedingt bei -8°Grad oder aber 32°Grad angezogen werden müssen. Oder auch wenn das …