Alle Artikel mit dem Schlagwort: Einfachheit

Spätsommerliche SpielIdeen für Kids

Wenn es draußen ungemütlich wird, die ersten kühlen RegenTage ins Land ziehen, muss ich mich auch als Mutter auf die zweite JahresHälfte mit ihren dunkleren und kürzeren Tagen draußen vorbereiten. Ich bin dem Spätsommer sehr dankbar, dass er mir meist ein paar herbstlich goldenen Tage schenkt, um dennoch die ein oder andere Stunde mit meinen Kindern an der frischen Luft zu verbringen. In der Regel ziehen wir los und sammeln Obst zum Einkochen oder Marmelade Zubereiten. Die kurzen Kerle haben riesigen Spaß beim Pflücken und Auflesen der Pflaumen. Aktuell sammeln wir tütenweise Kastanien, Walnüsse und Haselnüsse. In ein, zwei Wochen werden wir die Äpfel vom Baum schütteln und im Keller lagern. Wir genießen diese Augenblicke im Freien zutiefst. Doch dann kommt irgendwann der Regen. So wie jetzt. Laut klatschen dicke Regentropfen gegen die Fenster und am Bordstein entstehen kleine reißende Rinnsale, die zu Bächen zusammenfließen und allerlei bunte Blätter und StraßenDreck mit sich führen. Was dann? Für diese Momente wird der Esstisch zu einer BastelSortierWerkstatt. Je nach Lust und Laune wird geklebt, gebohrt, gemalt, sortiert, mal …

Lesestoff: Befreiung vom Überfluss von Niko Paech

Während ich die Überschrift des neuen BlogPosts in meine Tastatur hacke, frage ich mich: Wo wurden die Tasten eigentlich hergestellt? Die weißen kleinen Vierecke, auf die meine Finger hämmern? Welche Seltenen Erden wurden für das InnenLeben meines Computers verwendet? Und wenn nicht für den, dann zumindest für mein Smartphone? Das Gerät, auf dem ich elegant mit den FingerKuppen hin und her slide. Wie werden diese Seltenen Erden gewonnen? Was, wenn demnächst das noch bessere Gerät auf den Markt geworfen wird? “Sichere dir jetzt dein nagelneues XYZ und sei einer der Ersten, die die neueste Innovation von ABC in Händen hält.” Brauche ich eigentlich je wieder ein solches Gerät, sollte meines nicht mehr funktionieren? Denn eigentlich würde ich auch ohne auskommen, oder? Jedes Teil, das ich konsumiere, raubt mir gleichzeitig ein Stück meiner Zeit. Will ich das also konsumieren? Hab ich noch Zeit zum Konsumieren? Oder bin ich zu sehr mit Anschaffen und Horten beschäftigt, als dass ich einen solchen Gegenstand auch vollends nutzte? Wenn ich jetzt die Drogerie betrete, dann fallen mir bunte Eier, FrühlingsTee …

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke*

Wie letztes Jahr kamen mir im Oktober schon die ersten Ideen, wie und womit ich meine Lieben (Kerle, Freunde, Familie, Bekannten, Nachbarn, entgegenkommende Passanten…) beschenken könnte. Wie letztes Jahr gab es schon im November Menschen, die mich darüber aufklärten, dass ihnen die unsinnige Schenkerei wahnsinnig auf die Nerven gehen würde. Ich weiß nicht zu welcher Fraktion ihr zählt, liebe Leser. Ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Post in dieser Art hier schreibe. Nehmt ihn einfach als Brille, wie ich Weihnachten sehe. Vielleicht findet ihr was wieder, vielleicht gefällt euch der Blickwinkel nicht, dann müsst und könnt ihr ja nach einer passenderen Brille Ausschau halten. Vorweg nochmal deutlich: Ich mag Weihnachten! Eins mehr noch: Ich liebe dieses Fest und all seine zauberhaften Momente. Dazu gehört wirklich vieles: Ich mag die Lichter in den Fenstern. Ich weiß, energiesparend ist das nicht. Nachdem der November so trüb, dunkel, neblig und kalt war, genieße ich das Funkeln und Leuchten jedoch sehr und freu mich drauf, wenn jetzt die ersten Lichterketten und Sterne zu erkennen sind. Ich …

Mit Montessori in die Ferien

Wenn ich bislang Mütter habe davon reden hören, wie froh sie seien, dass die Ferien endlich, endlich rum sind, hat mir das immer einen Stich versetzt. Ich fand es unglaublich schade, weil es sich jedes Mal so anhörte, als wenn es Eltern gibt, die in dieser schul- und kindergartenfreien Zeit nicht wissen, was sie mit ihren Kindern anfangen sollen? Wie sie die Arbeit organisieren, welchen Babysitter (Oma, Tante oder Nachbarin…) sie für vormittags anfragen können? Nicht selten sieht man an den Gesichtern die Erschöpfung und Anstrengung über diese FerienWochen. Auch und besonders bei Eltern, die sich so organisieren, dass einer zu 120% den Haushalt und das Prozedere Zuhause schmeißt, während der andere in der Arbeitswelt hantiert. Manchmal habe ich mich gefragt, wie viele meiner Vermutungen tatsächlich zutreffen? Und wieviel ich den Müttern und Vätern “unterstelle”. Allerdings geht es in diesem Artikel nicht in erster Linie um dieses SchubladenDenken, in das wir schnell verfallen können. Mir geht es um eine Entdeckung für diesen Alltag, egal ob für die Ferien oder die ferienfreie Zeit. Ich habe nämlich …

LeinenBeutel bemalen

Es gab ja schon lange keine KreativBastelnIdee. Es ist auch komisch. Obwohl ich es mag kreativ zu sein und Neues auszuprobieren, hakt es oft an der Organisation oder an dem Gefühl, dass es eh nie so wird, wie ich es mir ursprünglich doch so schön vorgestellt hatte… Wenn dann das ein oder andere Material fehlt und für die Dinge, die ich hier habe, sich kein “Ich will das jetzt mal machen!” einstellt, dann wird da meist nichts draus. Nun ja. Im Zuge des Vorbereitens einer Hochzeit ist dann doch endlich dieser Leinenbeutel entstanden, der schon seit vier Monaten hier herum liegt. Was ihr braucht? – 1 sauberen Leinenbeutel – Stück Pappe – 1 Bleistift – 1 Pinsel – Stoffmalfarben in den Farbtönen, die euch gefallen – Spruch | Satz | Wort eurer Wahl Dann geht’s los: Die Pappe in den Leinenbeutel legen, glattstreichen und mit Bleistift vorzeichnen. (Die ganz Mutigen unter euch, malen gleich drauflos.) Danach wird mit Stoffmalfarbe ausgemalt oder nachgezeichnet. Auf der Verpackung eurer StoffFarbe ist in der Regel angegeben, wie ihr euer …

Haare schneiden leicht gemacht. DiY

Letzten Samstag habe ich es gewagt und mich an meine langen Haare begeben. In den letzten fünf Jahren sind meine FriseurBesuche immer seltener geworden. Inzwischen sind wir bei einmal jährlich. Woran das lag kann ich euch gar nicht so genau sagen. Vielleicht daran, dass ich sie eh nur abschneiden lassen wollte. – Färben kam nicht in Frage. – Dauerwelle auch nicht. – Ganz ab auch nicht. – Neue TrendFrisur sowieso gar nicht. Wenn ich mal zum Friseur bin, ging es entweder darum – Spitzen abzuschneiden und die Haare ein bisschen nach Frisur aussehen zu lassen oder – Zuhause rauszukommen oder – Veränderung zu erleben. (In diesem Fall lief es dann in der Regel höchstens darauf hinaus, die Haarpracht um die Hälfte ihrer Länge zu kürzen. Doch selbst dann reichte sie meist noch dazu aus, sie am Hinterkopf zusammenzubinden; als RattenSchwanz wohlgemerkt.) Ich glaube, ich bin nicht so die HaarschneideKundin, die viel Geld abwirft. Es sei denn: Ich lass mir nur die Spitzen schneiden, am besten alle zwei Monate und zahle dafür jedes Mal mindestens 20€. …

Mein Kleiderschrank… (mind.) die 2te

… ist und bleibt wohl noch eine zeitlang Thema Nummer Eins. (Großartig! – Bin ich froh, wenn ich damit durch bin!) Vor ein paar Wochen hatte ich meinen Kleiderschrank zuletzt um einen Großteil un- und abgetragener Kleidungsstücke erleichtert. Was noch drin war, hab ich euch fotografisch festgehalten. Allerdings geht da noch was. Noch immer hadere ich mit mir, was von all dem StoffZeug denn nun ganz raus kann? Irgendwie krieg ich das noch hin. Die Frage ist nur wann. Noch nie habe ich mich gedanklich so ausführlich mit diesem Schrank und der Frage nach meinem Kleidungsstil auseinandergesetzt. Dafür war für mich diese Thematik immer viel zu stressig und zu anstrengend, da ich eben weder dem aktuellen Trend entsprochen habe, das aus Prinzip einfach auch nie wollte und mich dennoch in Sachen reingequetscht hab, weil man, ich meine frau, die eben hat. Meine Idee gestern war, mich wirklich mal an eine Liste zu setzen und zusammenzutragen, was es denn sein soll. Dank Tordis Link dürfte das ja gar nicht so schwer sein. Die jüngste Idee ist …

Entdeckung der Schlichtheit – BlogEntdeckung (5)

Ich habe ja schon wirklich lange keine meiner tollen BlogEntdeckungen vorgestellt. Das muss sich ändern! Heute geht es daher mit diesem wertvollen Fundstück weiter: Die Entdeckung der Schlichtheit. Blogger ist Daniel, der auf seinem Blog eben über diese Schlichtheit und die vielen Themen, die sich daraus ergeben, schreibt. Das KernThema ist Minimalismus. Allerdings geht Daniel mit seinen Überlegungen und BlogBeiträgen darüber hinaus. Es geht nicht nur darum ‘nur noch 100 Dinge’ sein Eigen zu nennen. Vor allem geht es um LebensBereiche, die man nicht mehr einfach aus dem Blick lassen kann, sobald man sich für ein weniger besitz- und konsumorientiertes Leben entschieden hat. Dazu zählen für ihn Themen wie UmweltSchutz, unser Umgang mit schwindenden Ressourcen oder auch unser scheinbar ‘normales’ exzessives KonsumVerhalten. Für ihn persönlich sind Psychologie, Buddhismus und Achtsamkeit Möglichkeiten mit deren Hilfe er sich diesen Themen stellt und aus dem System, gedanklich aber auch ganz konkret im Alltag, auszusteigen versucht und sich alternative, neue HandlungsOptionen erschließt. Das allein, der Versuch es anders, ein bisschen besser, aber vor allem verantwortungsbewusst(er) zu machen, gefällt mir …

VeganChallenge beendet. ProjektNr#6.3. Ernährung

Jetzt sind zwei Wochen rum, seitdem ich bzw. wir als Familie versuchen nach VeganForFit zu kochen. In meinem letzten Beitrag zur Challenge habe ich ja schon ein paar Gründe genannt, wieso ich dieses Kochen anstrengend finde und mit ein wenig Skepsis betrachte. Anfang letzter Woche habe ich das Projekt VeganForFit beendet. Für unseren jetzigen Alltag ist das ganze KochSystem gerade ganz und gar nicht umsetzbar und alltagstauglich. Jeden Mittag habe ich in der Küche gestanden und zwischen krabbelnden Händchen und Füßchen, die sich zwischendrin dann noch in die Wolle gekriegt haben, versucht zu kochen. Ich war jedes Mal echt geschafft. Nach dem Essen und während des Mittagsschlafes war es dann noch nicht mal möglich sich zu erholen, weil jedes Mal noch ein mehr oder weniger großes Schlachtfeld zu beseitigen war. Hatte ich alle Töpfe, Messer und KochUtensilien gesäubert, weggeräumt und mich gerade mit einer Tasse Tee auf einen Stuhl gesetzt – mitunter das erste Mal am Tag – ertönte auch schon das Babyphon. MittagsPause vorbei. reduziert leben muss umsetzbar und einfach bleiben, um tatsächlich bewusst …

Ein Jahr lang bewusst:er leben… Zwischenstand Februar

Ach ja, wisst ihr noch? Erinnert ihr euch? Am 08.07.2012 habe ich meine persönliche bewusst:er leben – Liste online gestellt. Hier mein Zwischenstand nach etwas mehr als sechs Monaten: 1. 30 neue Rezepte aus Koch- und Backbüchern nachzaubern (IIII/ IIII/ IIII/ II ) 2. 30x 3km laufen oder walken (IIII/ IIII/ III) 3. 30 Dinge verschenken (I) 4. 3×10 km wandern 5. 30min am Tag bewusste Mittagspause feiern 6. 30 Tage im Jahr autofrei sein (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ I) 7. 30 Tage im Jahr bewusst nichts kaufen (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/) 8. 3 Tage in einem Monat ganz und gar aufs Internet verzichten (uiuiuiuiui) (II) 9. 3 besondere Unternehmungen bewusst starten (Kabarett, Theater, Wellnesstag) 10. 3 Menschen ganz bewusst Arbeit abnehmen 11. 30 Kapitel schreiben (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ II) 12. 3x am Tag eine Woche lang 15 Minuten Yoga/aktivSein 13. (mind.) 30 Postkarten schreiben und (!) verschicken 14. 30 Tage keinen Lichtschalter drücken (damit fang ich dann mal heute an ‘pffh’) 15. 3 wirklich absolut ganz neue Dinge (für mich) ausprobieren (1.Fotografie, 2.Nähen, …