Alle Artikel mit dem Schlagwort: MamaSein

Vergissmeinnicht-Kalender zu verschenken

(erschienen und als Geschenk zur Verfügung gestellt von der Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH) Es ist Januar und seit etwa einem Monat besitze ich schon meinen Terminkalender für 2016. Inspiriert durch Hanna Buitings Buch machte ich mich schon Anfang Dezembar auf den Weg nach einem schönen Terminkalender. Ein Buch, das mir gefiel, das ich mit Rezepten, Sprüchen, Bildern, Notizen an mich -auch zum Ende des Jahres 2016 – füllen wollte. Um mir etwas Gutes zu tun. Da ich einen wunderschönen Roterfaden Taschenbegleiter habe, entschied ich mich diesen wieder neu zu bestücken. Denn vergangenes Jahr hatte ich einen Familienkalender bekommen, der so toll war, dass ich den nicht ohne weiteres in der Ecke liegen lassen wollte. Dafür lag der Roterfaden in der Ecke, was ich 2016 ändern wollte. Einen diesem Kalender sehr ähnlichen habe ich nun bei den Neukirchener Verlagen entdeckt. Es handelt sich um den Vergissmeinnicht-Kalender von Katharina Brudereck und Silke Schmidt. Der Verlag war so freundlich mir sowohl den Vergissmeinnicht-Taschenkalender 2016 als auch den Vergissmeinnicht-Familienkalender 2016 zur Verfügung zu stellen. Da ich nun schon einen habe, …

Wünschen

Was wünschst DU dir eigentlich? Hast du überhaupt noch Wünsche? Wie sehen sie aus? Wünsche á là Weltfrieden und Gesundheit für alle deine Lieben? Gibt’s da auch was Materielles? Eine CarrerraBahn? Oder ein SuperheldenComic? Was leckeres aus der Küche? In der vergangenen Woche gab es gleich dreimal eine Situation, in der ich gedacht habe: Mann ey! Ich will mir aber auch was wünschen. Ich mag schenken und will mir auch was wünschen. Überrascht zu werden, ist sowas schönes. Kann das denn außer mir keiner nachempfinden? Als ich die Adventskalender überreicht und verschickt habe, sahen mich gerührte Augen an. Das war ein Geschenk an mich. Schenken macht glücklich Nicht nur den Beschenkten – in der Regel – sondern auch den Geber. Was ist es dann, was alle danach schreien lässt, dem Schenken ein Ende zu bereiten? Und damit in gewisser Weise auch dem Wünschen? Ich fühle mich in dieser Hinsicht gerade enttäuscht. So richtig.  Wie traurig Wieder befinde ich mich kurz vor Weihnachten an dem Punkt, dass ich es furchtbar traurig finde, dass gefühlt alle, sich nichts …

BrüllFalle. Reloaded.

Könnt ihr euch daran erinnern? An die damaligen Posts zum Thema und meine TwitterHilfeschreie? Nicht zu vergessen den erstaunlichen Artikel zum Thema, der sich in einem OnlineMagazin ein paar wenige Wochen später wiederfand? Eine Zusammenschau meiner Gedanken und all eurer wertvollen Kommentare. Wenn nicht, dann bitte hier entlang. Der Rest nehme bitte Platz und mache es sich in meinem roten CyberOhrenbackensessel bequem. Aber nur für kurze Zeit, denn: Es ist wieder soweit. Wir sind am Wochenende in der Tat wieder in die BrüllFalle hineingetappt. Und zwar so richtig. Und davor bestimmt auch so einige Male… Diesmal aber in großer Klarheit. Wir wussten diesmal was gerade passierte. Waren uns der Gründe und dem inneren Vorgehen bewusst. Das Ventil allein hatten wir übersehen und ein Schwall lauter Wörter brach aus uns heraus, ehe wir aus der Situation aussteigen konnten. Zuvor bei mir, dann bei ihm. Diesmal war es den Kerlen fast egal, da sie viel mehr damit beschäftigt waren, ihre eigenen Kämpfe miteinander auszutragen. Der Große befindet sich in seiner vorgezogenen Pubertät. Der Kleine will wissen, wie weit er gehen …

Mama, du bist sooo schön!

Es ist noch gar nicht so lange her. Ich stand in den Verkaufsräumen einer größeren Supermarktkette und man, ich meine, frau fragte mich, ob es denn schon wieder so weit sei? Der Blick ging von meinem Gesicht über meine Brust hin zu den Rückständen meiner letzten Schwangerschaft. Man muss dazu sagen, dass ich bei jeder meiner Schwangerschaften meinen Bauch komplett nach vorne getragen habe. Halt! Muss man das? Muss ich das sagen? Mein Blick folgte dem ihren. Meine Hand tastete peinlich berührt diesen “Rest”, diesen durchaus großen Rest an Bauch und ich schluckte. Innerlich merkte ich, wie eine Tür zu ging und ich einfach nur noch fort wollte. Immer wieder erwische ich mich, wie ich vor mir oder dem Rest der Welt rechtfertige, warum ich so aussehe, wie ich nun einmal aussehe. “Von hinten hat man mir mein Schwangersein nie angesehen. Doch wenn ich mich dann innerhalb eines Türrahmens umdrehte, kam kein anderer vorbei und ich war das Doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache meiner selbst.” – Die Standardentschuldigung für mein Äußeres. Das ist doch …

LeseStoff: Die “Alles ist möglich”-Lüge von Susanne Garsoffky und Britta Sembach.

“Wer Familie leben will, muss dafür auf Einkommen verzichten und das daraus möglicherweise erwachsende Risiko selber tragen. Man kann eben nicht alles haben.” (Garsoffky S./ Sembach B.: Die ‘Alles ist möglich’-Lüge, Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind, S.162. Erschienen im Pantheon Verlag.) Stattdessen gibt es gar nichts – außer natürlich die wunderbare Familie, die einen manchmal Haare raufen lässt. Irgendwie ist diese Vereinbarung von Familie und Beruf immer, immer wieder eines meiner Themen. Ich weiß auch gar nicht so recht woran das liegt? Vielleicht an notorischer Unzufriedenheit? – Nein, stimmt nicht. Ich bin sau glücklich und unglaublich dankbar für das, was man meine Familie nennt. Niemals nicht würde ich es eintauschen wollen. Die Rahmenbedingungen würde ich manchmal gerne verändern. Zeitgerechter. Menschgerechter. Familiengerechter. Vielleicht muss ich es auch alles einfach nur handhabbarer machen. Liegt es wohlmöglich an meiner Unfähigkeit SuperMOM zu sein, weshalb ich immer wieder Schwierigkeiten in dieser Vereinbarung sehe und empfinde? – Ja, ich habe noch immer kein Cape gefunden, das mich als SuperMOM ausweist. Vielleicht liegt es also tatsächlich daran? Ich sollte das ändern. …

RückbildungsGymnastik

Es gibt einfach Dinge, von denen erfährt man erst, während oder nachdem man sein erstes Kind bekommen hat. Dass bei der Geburt beispielsweise Stuhlgang ‘abgehen’ kann. Dass es da auch noch so etwas wie die Nachwehen gibt und dieser Mutterkuchen, genannt Plazenta, ebenfalls irgendwie den weiblichen Körper verlassen muss. Dass man einige Tage heftige Nachblutungen hat und es ja auch noch so etwas wie den Wochenfluss gibt. Vier bis sechs Wochen dauert das Ganze. Oder die DammMassage. Welcher Damm? Wo ist der denn bitte schön? Mit Öl durch den Partner massieren lassen, ehm, ich weiß nicht. Muss das sein? Irgendwo da am Anus? Warum hat man mir das damals nicht gesagt? Mir wurde das erst einige Wochen vor der eigentlichen Entbindung klar, als mein Schwangerschaftsbuch darauf hinwies. Mein Schwangerschaftsbuch! Weder im GeburtsvorbereitungsKurs oder durch meine Mutter oder Schwiegermutter wusste ich von solchen “Dingen”. (Jetzt ist es raus.) Im “echten Leben” freuten sich alle lediglich auf das, was da kommt. “Das, was da kommt” wurde nicht mit den leidlichen Nebenwirkungen einer Geburt in Verbindung gebracht. Alles, was zählt waren …

Inter:view mit Juramama

Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Aber ich habe ein Interview mit Nina von Juramama ergattert. Irgendwann in den vergangenen Wochen stolperte ich über ihren Blog, in dem sie zu dem Zeitpunkt über den #KiTaStreik schrieb. Sie hatte zusammengestellt, was eigentlich warum wie läuft und außerdem die ein oder andere Idee, wie wir Eltern die Menschen, die wir auf unsere kostbarsten Schätze Acht geben lassen, unterstützen können. Ihr letzter Artikel erschien vor etwa einer Woche in der Öffentlichkeit und rollte mit einer Kraft durchs Netz – oder zumindest durch meine SocialMediaKanäle – dass ich echt sprachlos meine TL’s beobachtete. Und dann, dann entdeckte ich zum wiederholten Mal, dass sich da jemand auf mamadenkt zu einem längeren Artikel für eine etablierte Zeitschrift hat inspirieren lassen.  Ohne Hinweis an die Urheberin. Wieso auch? (Ich bin gespannt, was hieraus wird, nicht wahr?!?) Mit manchen Menschen kommt man auf diese Weise ins Gespräch und landet mitten in der Nacht vor einem Nutellaglas mit Smartphone neben dran. Jedenfalls: Ich habe nachgefragt und Juramama hat geantwortet. Nina, kannst du dich schnell entscheiden? Zeig mal. Tee oder Kaffee? …

NotfallSurvivalKit

So sieht es also aus: unser NotfallSurvivalKit. Ein Haufen verschiedener BrüllFallenSituationen, die Eltern schon mal den Kopf verlieren lassen können. Oder zumindest einen Haufen Haarbüschel. Um diesem Phänomen ein wenig entgegenzuwirken, entstand die Idee mögliche schwierige ElternKindSituationen, liebevoll als TerrorMomente bezeichnet, zusammen zu stellen. Aber nicht nur das. Auch mögliches Scheitern und vor allem eine positive Erfahrung die Situation anders, viel positiver mit dem Kind zu meistern, wurden gesammelt. Dabei entstand dieses NotfallSurvivalKit verschiedener BloggerInnen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei euch allen für eure Zeit, euer Schreiben und Nachdenken, aber vor allem für euer SuperMama- und SuperPapaSein bedanken. Ihr macht einen großartigen Job da draußen! Acht Blogger waren dabei und vielleicht hat die ein oder der andere bloggende Leser Lust auch noch mitzumachen. Dann haut in die Tasten, beschreibt eure zündende Idee um in so einer TerrorSituation den Kopf zu behalten. Gerne könnt ihr euren Beitrag mit diesem Kit verlinken und uns hier einen Kommentar hinterlassen, um mitlesen zu können. Los geht’s. amberlight berichtet auf ihrem fast gleichnamigen Blog über allerhand Kreatives, rezensiert Bücher und berichtet vom Umbau des Vierseithof. Nachhaltigkeit und Verantwortungsgefühl …

Meine NotfallSurvivalIdee(n)

Es ist 19.00Uhr. Eigentlich sind wir gut in der Zeit. Doch dann müssen noch die Zähne geputzt werden. “Zähne putzen kommen.” Keine Reaktion. Dann kommt der Große und wirft sich übers Klo. “Nicht schon wieder Zähne putzen…” Wie eine Katze sich normalerweise auf dem Boden räkelt, um warme Sonnenstrahlen zu genießen, schmeißt sich mein ältester Sohn auf den dazu viel zu kleinen Klodeckel. Ich stehe da, ziehe die Stirn kraus und frage mich, was da schief gelaufen ist? Doch bevor ich zu einer Erklärung finde, erscheint mein anderer Kerl und meint: “Iss wille nis Zähne putzen.” Ich reiße mich zusammen und entscheide enthusiastisch: “Wir putzen jetzt schnell die Zähne und dann gibt es noch eine Kissenschlacht.” Die Augen der beiden strahlen auf, doch beim Anblick der Zahnbürsten erlischt das Leuchten in Hundertstelsekunden. Was sich dann peu a peu aufschaukelt, werde ich hier nicht weiter erwähnen. Die Kerle liegen im Bett und es ist 20:21Uhr. So läuft das hier. Manchmal. Ähnliches erlebe ich mit Strumpfhosen, die unbedingt bei -8°Grad oder aber 32°Grad angezogen werden müssen. Oder auch wenn das …

verdienen.

Oder wieso mich mein MamaSein manchmal nervt. Sogar mein FrauSein geht mir auch schonmal ganz gehörig gegen den Strich. Warum? Wegen diesem Verdienen. Ich recherchiere dann manchmal im Netz, wie ich übers Netz meine Ideen für diese Familie, unsere WWOOFing-Visionen, dieses #AlteSchuleProjekt […] finanzieren und Geld dafür verdienen kann. Dann sinne ich darüber nach, wie es wäre, wenn ich für meinen Einsatz einen Verdienst bekäme. Einen finanziellen Ausgleich. Eine Aufwandsentschädigung? Ein Taschengeld? Also bitte! Ich habe doch die Kinder, an denen ich mich tagtäglich erfreuen kann. Insbesondere, wenn sie die Haustür aus Versehen aus den Angeln reißen, den neuen Ofen mit einemSpielzeugauto demolieren oder das Wohnzimmer feinsäuberlich mit Mehl bestäuben. Natürlich liebe ich meine Kinder! Natürlich sind sie mir Verdienst genug! Trotzdem: Wie wäre es denn, wenn ich dafür, dass ich 24h einsatzbereit bin, Geld verdienen würde? Weil ich es verdiene? Wie würde es sich anfühlen, wenn wir als Gesellschaft den Einsatz von Frauen und Müttern ernster nähmen? Wie wäre es, wenn alle Mütter ihren Aufgabenkatalog für nur eine Stunde komplett außer Acht ließen? Die Kinder also doch nicht …