Alle Artikel mit dem Schlagwort: Politik

MAKE SMTHNG Week MamaDenkt

MAKE SMTHNG Week. Wir machen die Veränderung. #MakeChangeNow

(Werbung|unbezahlt und aus Überzeugung) Wir sind mehr, als das, was wir kaufen. Nur irgendwie vergessen wir das immer allzu schnell oder denken vielleicht auch gar nicht so sehr darüber nach?! Es geht heute um eine Idee. Eine Idee, von der ich zutiefst überzeugt bin. Sie zeigt auf, dass wir die Veränderung sind und sein können, die wir uns für diese Welt wünschen. Um diese Idee hat sich eine Aktion gebildet, die von Greenpeace, #breakfreefromplastic, Fashion Revolution, Shareable, Arts Thread, FAB City und einigen anderen Partnern weltweit, online und offline umgesetzt wird. Worum es geht?  MAKE CHANGE NOW. Wann? Immer und als Zeichen JETZT, in der MAKE SMTHNG Week.

Natürlich ist uns das auch darüber hinaus möglich. Doch am Freitag …

Ein politischer MamaBlog

Wir sollten darüber reden. Über die letzten Landtagswahlen, die aktuellen politischen Entwicklungen. Überall. Im Supermarkt. In der Bahn. Beim Bäcker. Auf dem Spielplatz. Im Sportverein. Beim Abholen der Kinder aus der Tagesstätte. Wir sollten politisch werden. Ich weiß, dass ich als Abiturientin und Studentin oft gesagt habe, dass ich überhaupt keinen Nutzen darin sähe, wählen zu gehen. Politikverdrossenheit. Parteienverdrossenheit. Ich hatte vermeintlich gute Gründe und Argumente, warum ich auf das Ganze keinen Bock hatte. Meine Eltern gingen jedes Mal zu den Wahlen. Als Kind und Jugendliche fand ich diese Sonntage immer blöd. Man konnte nicht das machen, wozu man eigentlich Lust hatte. Musste draußen warten. Bekam von Mama und Papa nix gesagt. Nix davon, wie das da aussieht? Wir durften nie einen Blick auf dieses wichtige Kreuz werfen. Dabei hätten wir doch so gerne. In der Wahlkabine. Warum überhaupt das Ganze? Sowas wie damals zur Zeit des Nationalsozialismus würde es nie wieder geben. Dazu wären wir Menschen, zumindest wir Deutsche viel zu erfahren und klug und so. Von meinen Eltern bekam ich nichts dazu gesagt. …

#PrayforParis

Noch während ich gestern Abend damit beschäftigt war, Haarsträhnen für meine selbstgenähte Puppe in die Perücke zu knüpfen, bekam ich auf einem Ohr – Auge muss ich wohl besser sagen – mit, dass in Paris was passiert sei. Es ging darum, dass es nicht von Interesse sei, ob unsere Nationalelf nun noch heute heimkäme oder nicht. Vielmehr würden die Pariser von Bedeutung, von Wichtigkeit sein. Ich mass dieser Meldung keine weitere Bedeutung zu, sondern war voll und ganz mit meinem ersten Puppenkind beschäftigt. Der Morgen danach Am nächsten Morgen waren die TimeLines meiner sozialen Netzwerkkanäle voll mit Meldungen zu Paris. Es würde gebetet, Anteil genommen, getrauert und gewütet. Jetzt wurde es endlich Zeit nachzuschauen, im Netz zu blättern und nach Informationen zu diesen ParisGebeten zusammenzutragen. Dann die Nachrichten. Über 120 Tote. Bis zu 350 verletzte Menschen. Sieben verschiedene Orte, an denen sich Menschen in die Luft gesprengt, willkürlich in Menschenansammlungen geschossen oder aber Geiseln genommen haben. Real oder Film? Diese Frage stellte ich mir. Denn während ich mit dem Haarschopf unseres Puppenkindes kämpfte und ich …

Lesestoff: Befreiung vom Überfluss von Niko Paech

Während ich die Überschrift des neuen BlogPosts in meine Tastatur hacke, frage ich mich: Wo wurden die Tasten eigentlich hergestellt? Die weißen kleinen Vierecke, auf die meine Finger hämmern? Welche Seltenen Erden wurden für das InnenLeben meines Computers verwendet? Und wenn nicht für den, dann zumindest für mein Smartphone? Das Gerät, auf dem ich elegant mit den FingerKuppen hin und her slide. Wie werden diese Seltenen Erden gewonnen? Was, wenn demnächst das noch bessere Gerät auf den Markt geworfen wird? “Sichere dir jetzt dein nagelneues XYZ und sei einer der Ersten, die die neueste Innovation von ABC in Händen hält.” Brauche ich eigentlich je wieder ein solches Gerät, sollte meines nicht mehr funktionieren? Denn eigentlich würde ich auch ohne auskommen, oder? Jedes Teil, das ich konsumiere, raubt mir gleichzeitig ein Stück meiner Zeit. Will ich das also konsumieren? Hab ich noch Zeit zum Konsumieren? Oder bin ich zu sehr mit Anschaffen und Horten beschäftigt, als dass ich einen solchen Gegenstand auch vollends nutzte? Wenn ich jetzt die Drogerie betrete, dann fallen mir bunte Eier, FrühlingsTee …

Ein Zettel aus Bangladesh.

Heute Morgen lese ich in meinem Adventskalender weiter. Es ist ein Kalender, der über den 24.12. hinausgeht und bis ins Neue Jahr zum 06.01.2014 führen wird. Es geht um einen Zettel, der aus einem geschenkten Hemd fällt. Ein Näher, der eine Nachricht an einen potentiellen Käufer hinterlässt und um Hilfe bittet. Denn: Er ist arm. Der Mann hält es für einen schlechten Scherz. Die Frau lässt dieser Zettel nicht los… Sie sucht den Näher. Es gibt ihn tatsächlich. Er ist tatsächlich arm. Sie tauscht 20€ in 20$ um und lässt sie dem Näher und seiner Familie zukommen. (aus: Andere Zeiten Adventskalender) Als ich die Geschichte lese, frage ich mich, ob sie echt ist. Ich laufe in die Küche und sage meinem Mann, “Lies mal.” Wir kommen ins Gespräch. Ich kann mir das Ganze gar nicht vorstellen, finde es fast schon zu romantisch für das Leben auf dieser Erde. Mein Mann, er sucht im Netz und findet die Geschichte noch woanders. Ob sie wahr ist oder nicht, ist für mich noch nicht bewiesen. Darauf kommt es …

Sandmann, Katz und Maus und der liebe Kapitalismus… oder …

Vor ein paar Tagen habe ich mich (mal wieder) dem BücherSchrank der Kerle gewidmet. Alles muss raus, war die Devise. Lange hat sie nicht gedauert, denn irgendwann kam der Gedanke: “Ach, vielleicht lesen wir das ja nochmal. Oder: “Ach! Das Buch haben wir auch? Könnten wir ja nochmal anschauen.” … und so weiter und sofort. Das läuft jedes Mal sehr ähnlich ab und ich schaffe es mit Glück mich von zwei, drei Büchern zu trennen. Dann liegt der Stapel allerdings noch zwei Tage im Flur und wenn einer der Kleinen den dann sieht, wird direkt “Nur eins, Mama.” mit in die Bude genommen. So ist das bei uns. Dabei habe ich das letzte Mal ein dickes MärchenBuch entdeckt, dass ich mir mal irgendwann bei meinen Eltern ausgeliehen habe. Das Tolle: Es sind ganz andere Märchen, als ich sie bislang kenne. Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen, das sind die Namen, die ich mit gängiger MärchenLiteratur verbinde. Bei diesen Märchen steht in der Regel nur, ob sie aus Deutschland, Österreich, Bulgarien oder Finnland kommen. In der …

Politik machen

Jetzt liegt die Bundestagswahl zwei Wochen zurück. Die Plakate wurden mehr oder weniger abgehängt und die Vision Politik kann sich fairändern, ist wieder mal mehr oder weniger versiegt. Ich gebe zu, mein Leben dreht sich auch nicht nur um Politik. Es gibt da meinen Alltag. Meine ganz persönlichen Mount Everest’s, gedanklichen Koalitionsverhandlungen, Rücktritte und Wahllügen. Mein Leben ist in nur einer Woche auf den Kopf gestellt worden und ich suche meinen Boden. Unter den Füßen. Irgendwo da, wird er hoffentlich sein. Wenn ich nicht doch Kopf stehe. Ich weiß es aktuell manchmal einfach nicht. Ja… Und inzwischen nervt es mich nur noch, dass nichts passiert. Es nervt mich so sehr, dass mein politisches Desinteresse viel größer geworden ist. Erschreckend. Denn über den Stand der Dinge habe ich gerade keine Ahnung. Ich weiß nicht, was für eine Regierung wir gerade haben. Oder welche sich abzeichnet. Oder schon längst zu regieren begonnen hat. Mitbekommen habe ich davon noch nichts. Weil es mich gerade auch echt nicht interessiert. Ich die Nachrichten nicht mehr verfolge, nicht mehr in der …

Meistens ist es später als man denkt.

Hier der ins Thema einleitende Artikel von GastAutor_in maybee. Wenn ihr mehr zur Problematik mit den Daten lesen wollt, dann herzliche Einladung in den Lesekreis. Unabhängig von der juristischen Bewertung seiner Handlung ist eine Sache bemerkenswert: Ein Junger Mann gibt seine Freunde, Familie und seine Arbeit auf, um der Welt etwas mitzuteilen. Welche Nachricht wäre für euch von so immenser Bedeutung, dass ihr beschließt ab morgen ein völlig ungewisses neues Leben zu beginnen und mit allem alten zu brechen, damit diese eine Nachricht gehört wird? Wieso hat er das getan? Warum waren wir alle ihm das wert? Fragen, die man sich stellen sollte. Sicher ist, dass die Protagonisten aus der Nachricht unzufrieden sind, mit der Aufmerksamkeit die ihnen durch Edward Snowden zu Teil wurde. Aber wie ist es mit den Statisten? Jenen Spielbällen der Protagonisten. Jenen Dauerüberwachten. Jenen für die Edward Snowden dieses Opfer gebracht hat? Können die davon ausgehen, dass mit den kommenden Wahlen endlich Schluss gemacht wird mit schrankenloser Geheimdiensttätigkeit und grundloser Überachung von eigenen Bürgern? Können wir davon ausgehen, in Zukunft regelmäßig …