Alle Artikel mit dem Schlagwort: Projekte

Ein Jahr lang bewusst:er leben. Zwischenstand Juni

Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an letztes Jahr Sommer erinnern könnt. Ich denke jedes Mal daran, wenn ich hinab in den Keller steige, schließlich hatte ich in den zurückliegenden Monaten vor an 30 Tagen, wenigstens an dreien, keinen Lichtschalter zu betätigen. Da der Sommer ja jetzt endlich begonnen hat, wird das vielleicht noch was mit mir und dieser Aufgabe. Am 08.07.2012 habe ich meine persönliche bewusst:er leben – Liste online gestellt. Hier mein Zwischenstand nach etwas mehr als zehn Monaten: 1. 30 neue Rezepte aus Koch- und Backbüchern nachzaubern (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ IIII/) √ 2. 30x 3km laufen oder walken (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ II) √ 3. 30 Dinge verschenken (III) 4. 3×10 km wandern; mit Kind und Kegel und dafür immer nur so zwischen 6 und 8km – dafür aber häufiger als dreimal. Daher: done. √ 5. 30min am Tag bewusste Mittagspause feiern √ 6. 30 Tage im Jahr autofrei sein (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ I) 7. 30 Tage im Jahr bewusst nichts kaufen (IIII/ IIII/ IIII/ IIII/ …

100€uro in 10 Tagen (1)

Über Geld spricht man nicht. So hallt es mir immer noch in den Ohren. Aber wieso denn eigentlich nicht? Das habe ich noch nicht so richtig verstanden. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise wird so viel über Geld lamentiert. Über die großen Gelder. Die fließen. Oder auch nicht. Da will keiner hören, wenn ich von unserem FamilienGehalt anfang? Außerdem scheint ja sowieso jeder zu wenig Geld zur Verfügung zu haben. Wie gut, dass Unternehmen sich daran anpassen und ich für nur 12,50€uro im Monat mir eine neue Waschmaschine leisten kann. Und den Flachbildschirm. Und das neue EntertainmentSystem für TV und Internet… Vorweg: Ich fühle mich an keiner Stelle auch nur annähernd arm. An wirklich keiner Stelle. Wir sind so reich; nur nicht an Geld. (hihi) Und trotz des Reduzierens, Verschenkens, Entrümpelns, wird dieser Reichtum scheinbar immer größer. Als Familie befinden wir uns von der Armutsgrenze, die sich aus dem NettoÄquivalenzeinkommen ergibt, gar nicht mal so weit entfernt. Und dennoch: Ich fühle mich wirklich reich. Als diejenige, die hier den FamilienAlltag “am Laufen hält”, stört es …

KokosÖlDeo gemixt… es funktioniert! DiY

Hier mal noch eines meiner DiY-Experimente. Nachdem einige von euch ihre Erfahrungen mit selbstgemachten DeoAlternativen hier hinterlassen haben, bin ich auch zur Tat geschritten. Seit meiner DiYFrisur verwende ich ein selbstgemixtes KokosÖlDeo. Und wie schon erwähnt: Es funktioniert. Ich finde das mal wieder großartig, bin begeistert und will mein kleines Gläschen KokosDeo nicht mehr missen. Das Geniale: Es riecht hervorragend – eben nach Kokos. Hervorragend natürlich nur für den, der Kokos mag. Ich benutze es nach dem Duschen oder aber, wenn Sport ansteht. Oder, wenn es zu einem besonderen Anlass geht: Hochzeit, Taufe, Kaffeetrinken bei der Freundin, GeburtstagsParty oder Arztbesuch. Täglich brauche ich Deo inzwischen gar nicht mehr. Wer hätte das gedacht? Es gab mal eine Zeit, da ‘musste’ ich es zweimal täglich verwenden bzw. einmal morgens und ab und an war ein Update nötig. Nach zweiwöchiger ‘RumStinkerei’ (Theorie 1: Scheinbar muss der Körper sich echt erst darauf einstellen, ohne auszukommen. Theorie 2: Ich habe mich an meinen Gestank, äh, entschuldigt Geruch gewöhnt; was ich meiner Umwelt im übrigen natürlich auch von Herzen wünsche. – Jedenfalls: …

Papier

Ich erwähnte ja schon an anderer Stelle, dass wir momentan eine TierDoku nach der anderen schauen. Unter anderem haben wir an einem der KrankSeinWochenenden einen Beitrag über eine AuffangStation von Orang Utans auf Sumatra gesehen. Die Tiere dort sind vor allem durch die bedenkenlose Abholzung ihres Zuhauses betroffen. Das ging mir sehr nahe. Wie verschwenderisch gehe ich doch mit Papier um? Was alles in Papier oder Karton eingepackt ist? HygieneArtikel, Papier, Bastelmaterialien, Briefmarken, Zeitungen, Bücher, Zeitschriften, ToilettenPapier, SaftPakete… Es gibt so viel VerpackungsMaterial, bei dem auch Papier verwendet wird. Man muss nicht lange im Internet surfen und stößt auf all die Seiten, auf denen Menschen dokumentieren, wie sie versuchen auf Plastik zu verzichten und den Gebrauch zu reduzieren. Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Plastik sich noch immer in unserem Haushalt befindet… Jetzt gerade nutze ich dieses Material, um meine Gedanken zum Thema Papier festzuhalten. Aber die Sache mit dem Papier… Wie eine Leserin mit Recht feststellte, irgendwo muss man leider Abstriche in seinem Versuch reduziert, nachhaltig, verantwortungsbewusst und minimalistisch zu leben, machen. Wie recht …

3sat ProgrammTipp für Dienstag

So, heute wird’s spannend. Zumindest für mamadenkt und minimalismus leben. nano spezial: Overkill – Von allem zu viel. (Dienstag, 9.April 2013 um 18:30 in 3sat): Wir haben die Qual der Wahl. Im Supermarkt vor der Kühltheke, im SpielzeugGeschäft vor dem KuschelTierRegal oder im Elektromarkt vor einer gigantischen Auswahl an FlachbildSchirmen, Smartphones und anderen ElektroArtikeln. Außerdem sind wir immer ‘on’. Darum geht’s in dieser Sendung. Wie treffen wir KonsumEntscheidungen? Was ist digitale Demenz? Minimalisten scheinen einen Weg gefunden zu haben, mit diesem überwältigenden (im wahrsten Sinne des Wortes) ÜberAngebot umzugehen. minimalismus-leben und mamadenkt sind mit einem kurzen Beitrag dabei. Seht selbst. Ich freu mich auf eure Anregungen, Rückmeldungen und Kommentare! Ach ja, und dann gibt es heute noch eine Doku zu sehen, die einige von euch vielleicht schon kennen: Super Size Me. Dokumentarfilm von Morgan Spurlock, USA 2003. (Dienstag, 9.April um 22:25h in 3sat): Ich mag Experimente. So, wie wir zwei Wochen versuchten uns nur regional zu ernähren, isst Filmemacher Spurlock 30 Tage nur Fast Food. Diesen Selbstversuch hat er dokumentiert. In diesem Film. Ich habe …

VeganChallenge beendet. ProjektNr#6.3. Ernährung

Jetzt sind zwei Wochen rum, seitdem ich bzw. wir als Familie versuchen nach VeganForFit zu kochen. In meinem letzten Beitrag zur Challenge habe ich ja schon ein paar Gründe genannt, wieso ich dieses Kochen anstrengend finde und mit ein wenig Skepsis betrachte. Anfang letzter Woche habe ich das Projekt VeganForFit beendet. Für unseren jetzigen Alltag ist das ganze KochSystem gerade ganz und gar nicht umsetzbar und alltagstauglich. Jeden Mittag habe ich in der Küche gestanden und zwischen krabbelnden Händchen und Füßchen, die sich zwischendrin dann noch in die Wolle gekriegt haben, versucht zu kochen. Ich war jedes Mal echt geschafft. Nach dem Essen und während des Mittagsschlafes war es dann noch nicht mal möglich sich zu erholen, weil jedes Mal noch ein mehr oder weniger großes Schlachtfeld zu beseitigen war. Hatte ich alle Töpfe, Messer und KochUtensilien gesäubert, weggeräumt und mich gerade mit einer Tasse Tee auf einen Stuhl gesetzt – mitunter das erste Mal am Tag – ertönte auch schon das Babyphon. MittagsPause vorbei. reduziert leben muss umsetzbar und einfach bleiben, um tatsächlich bewusst …

Laufen. ProjektNr#2.2. Januar

So. Inzwischen sind die ersten vier Wochen dieses Monats rum und es wird mal Zeit festzuhalten, wie es um das LaufProjekt steht. Also: 1.KalenderWoche (= KW): 15km – 15km 2. KW: 15km – 0km Runde 3. KW: 15 – nein Quatsch : 20km  – 15km 4. KW: 25km – 25,5km 5. KW: 10km und Ausruhen (irgendein WohlfühlProgramm – muss ich mir noch überlegen) 6. KW: 25km plus kleines IntervallTraining I. Meilenstein: Ist das Laufen angelaufen? 7. KW: 30km 8. KW: 35km Sieht ganz gut aus, oder?!!? Bis auf die NullRunde in der zweiten Woche bin ich sehr zufrieden. Der kommende Monat wird nochmal spannend. Schließlich soll ich Ende Februar 35km in der Woche laufen!! Nur gut, dass ich es diese Woche etwas entspannter angehen lassen kann. Dennoch, trotz aller Anstrengungen – und damit meine ich in erster Linie die organisatorischen Umstände, um überhaupt laufen gehen zu können – stelle ich fest: Das Laufen hat mir gefehlt! Ich war so viel die vergangenen Wochen draußen. Trotz Kälte, Eis und Schnee. Ich habe Spuren der verschiedensten Tiere …

Kokosöl. ProjektNr#4. Körperpflege

Ich hatte es in den vergangenen Tagen ja schon mal erwähnt. Ein weiteres Projekt unter vielen bahnt sich an. Diesmal geht es um unser Bad (mal wieder) und Körperpflege. In einem meiner ersten BlogArtikel habe ich schon erwähnt: 1. Ich bin nicht der VielDuscher und 2. unser Bad war zum damaligen Zeitpunkt viel zu voll. Ich würde schätzen, dass unser Bad etwa 4,5qm groß ist. Darin befinden sich eine NassZelle (Dusche), ein Waschbecken und eine Toilette. Es war noch Platz für einen Klappstuhl, ein Trittbänkchen für die Kerle und ein schmales Regal 40x40x150. Damit ist dieser Raum aber auch schon voll. Letztes Jahr ging es in einem ersten Schritt um eine Bestandsaufnahme. Diese führte zwangsläufig dazu, dass alle noch nicht abgelaufenen ‘KörperpflegeProdukt’, sofern sie noch akzeptant waren, aufgebraucht werden sollten. Den Zustand haben wir nun fast erreicht. Da ich in den vergangenen Wochen und Monaten auf vielen Blogs immer wieder von ähnlichen BadReduzierMaßnahmen gelesen habe und außerdem auch immer häufiger davon hörte, wie hübsche Mamas und Frauen sich nur mit Natron, KokosÖl und ZitronenSaft oder …

KokosÖl. Weniger im Bad?

Was bisher geschah: Hier ein kleines bisschen (langweiligen) Alltag: Es ist Abend. Der Blick fällt in ein kleines Wohnzimmer. Zu sehen sind ein kinnhoher Schrank mit Glasvitrine, ein Laufställchen, Spielzeug all over the place. Ein Mann in Jogginghose läuft mit Geschirrtuch über der Schulter durchs Zimmer. Einen nassen Spüllappen in der Hand. Eine Frau kriecht auf dem Boden umher und räumt SpielzeugAutos, Bausteine, Kuscheltiere und SofaKissen beiseite. Das Babyphone steht leuchtend auf dem FensterBrett, beide hängen ihren Gedanken nach. Als er zurückkommt (aus dem EsszimmerBereich), rümpft er leicht die Nase, meint aber: “Film?” Sie zuckt mit den Schultern (Schon wieder?): “Ja, von mir aus.” Er verschwindet, sie räumt weiter auf. Immer wieder riecht sie an ihrem Handrücken. (Mmmh. Wie das duftet. Lecker.) Er kehrt zurück, baut den PC auf, um eine DVD reinzuschieben. Wieder blickt er sich Nase rümpfend um. Sie wirft das letzte rote Holzklötzchen in eine Kiste, holt sich eine Tasse Tee aus der Küche und kuschelt sich in das alte OmaSofa. Wieder fährt der Handrücken Richtung Nase und sie atmet genüsslich ein. …

Jahresmotto: Beine baumeln lassen

Ich muss es an dieser Stelle doch noch einmal erklären. Warum dieses faule Jahresmotto? Warum nicht die Beine in die Arme nehme und bloß zusehen, dass man was geschafft kriegt? Stattdessen die Beine über die Armlehne werfen und vor sich hin träumen? Den Wolken nachschauen? Den Gedanken nachhängen? Den Blick schweifen lassen? Ja. “… in der Weihnachtszeit und “zwischen den Jahren” Zeit für den Sessel: Beine hochlegen, Gedanken baumeln lassen, die Bücher, die geschenkt wurden, tatsächlich auch mal lesen…” Ok, es geht eigentlich um die Gedanken. Aber das vor meinem inneren Auge gezeichnete Bild war eben das vom “Beine baumeln lassen”. Zu dem kommen, was man geschenkt bekommt. So, und nicht anders. Meine Liste an Geschenken ist lang. Meine Liste an Dingen, für die mein Herz schlägt, ist lang. Zwischen all dem Beine baumeln lassen, wird es also voraussichtlich jede Menge Projekte, Regina Regenbogen und GrummelGriesgramSequenzen und Entdeckungen geben. Ich werde euch teilhaben lassen. ProjektNr#1 war das mit der Müllreduktion. ProjektNr#2 hat viel mit Laufen, Blasen an den Füßen, neuer Funktionskleidung, Kilometern und Bananen zu …