Alle Artikel mit dem Schlagwort: sporteln

Angstbewältigung mit Kindern

Ich weiß nicht, wie es euch beim “Kinder haben” so ergeht. Ich hoffe die meiste Zeit sehr gut! Denn neben den wunderbaren Momenten, dem ersten Lächeln, Greifen oder auch den ersten Monologen gibt es auch immer die Augenblicke, auf die Eltern gut und gerne verzichten können wollten und würden. Sei es nun 40°Grad Fieber oder die über den Kopf gezogene Schaufel im Kindergarten oder auch das “Gedisse” in der Schule. Alles bedeutet als Eltern bedacht einzuschreiten, zu begleiten – je nachdem, was die Situation erfordert. Doch nicht nur das. Wir handeln oder nicht-handeln nicht nur. Häufig ist der Aktion ein Gefühl vorangestellt. Manchmal bemerken wir gar nicht, was es ist, was uns da handeln lässt. Manchmal bekommen wir gar nicht mit, welche Emotion aus der Vergangenheit da hoch kommt und uns dies oder das als Lösungsidee dem Kind vorschlagen lässt. Vor allem im schulischen Bereich bemerke ich, wie sehr ich mein Handeln und Reagieren bedenke und auch bedenken muss, um meinen Kindern den Raum für eigene, neue und vor allem auch andere Erfahrungen zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz …

31x30min Sport

Ein Experiment. Mal wieder. Anfang des Jahres, nachdem der Schnee und die EisesKälte ausblieben, nahm ich mein LaufTraining wieder auf. Irgendwann vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, jedes Jahr einen HalbMarathon zu laufen. Aufgrund der Erlebnisse Ende letzten Jahres war mir nicht nach Laufen. Zurückgezogenheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden reichten mir für meine “freien” Zeiten vollkommen aus. Jedenfalls: Ich lief wieder los. Ich lief und lief und lief. Irgendwann dachte ich: “Wie wäre es, mit dem Laufen Geld zu verdienen? Was, wenn mir jemand pro gelaufenen Kilometer 0,50€ zustecken würde. Das wären bei einem 8km Lauf immerhin 4€. Wenn ich dann gleich 10 Leute finden würden, die mir das zahlten, würde ich 40€ während eines Runs verdienen. Nicht schlecht. Ich würde nicht so viel wie Dean Karnazes verdienen, der ja immerhin auch UltramarathonMan sein muss, um sich und seine Familie zu ernähren. Aber ein wenig nebenbei im GeldBeutel für Projekte wie das WWOOFen, das wär schon toll.” Ich nickte mir zufrieden für die mental erbrachten Leistungen durch die zehn fiktiv angenommenen Sponsoren zu. Schließlich …

SportMinimalismus

Minimalismus im Sport. MinimalSportismus. Ich mag Sport total gerne. Bewegung an der kalten Luft oder auch in der Halle mit anderen MitSpielern oder Tänzern. Als Mama, als Bloggerin, als SozialArbeiterin oder als rage brauche ich das ganz unbedingt. Sport ist das, was ich am ehesten verlege, wenn es hier Zuhause rund geht. Genauso ist Sport das, was ich am ehesten durchboxe, wenn ich merke, mein CortisolAdrenalinHaushalt hängt schief. Kürzlich ging es bei Frau DingDong um ein Experiment bzgl. körperbezogener Kettenreaktionen und so. Schlussendlich ging es m.E. um Sport und seine Umsetzbarkeit im Alltag. Ich fand ihre Fragen und Gedanken dazu interessant und spannend. Noch viel neugieriger machten mich die Kommentare zu ihren Beiträgen dazu. Wie unterschiedlich wir Menschen doch sind. Wie unterschiedlich unsere Bedürfnisse, unsere Herangehensweisen ausschauen, wenn uns Sport im Leben wichtig erscheint. Heute stolperte ich dann außerdem über die Aussage, dass es schon krass sei, wie ewiglang die Verträge mit diversen FitnessStudios sind. Der Gedanke kam mir bekannt vor. Denn als Studenten haben wir auch mal drüber nachgedacht, Mitglied zu werden. Wir haben …

Von Fußball und der Krankheitsvertretung

Und als ich den Ball verfehlte… … war da nur noch Schmerz. Der Schmerz, der einen von den Beinen zu Boden hernieder reißt. Das Bein angewinkelt, den Fuß vor Schmerzen festhaltend und von der albernen KunststoffHülle “Schuh” befreiend. Blut! Überall Blut! Die schreckliche Gewissheit: Da. Ist. Was. Kaputt. Gegangen. (btw: Ich sah aus wie ein männlicher ProfiFußballer nur ohne Gegner. Zu Boden gerissen und übelst gefoult…) So in etwa ging es mir als ich mit meinem dicken Zeh nicht wie geplant gegen den Ball, sondern volle Lotte gegen den harten GummiBelag des Fußballplatzes trat. Weder Zehnagel noch dicker Zeh fanden das eine glorreiche Idee. Und ich, ich ehrlich gesagt auch nicht. Diese Momente, in denen man sich wünscht die Uhr nur fünf Minuten zurückdrehen zu können. Wenigstens drei. Vielleicht 30 Sekunden? Aber nichts passiert. Du öffnest die Augen, und noch immer rinnt dir das Blut dick und wabernd am Zehnagel entlang. Da wird dir dann bewusst: Jetzt wird alles anders. Zumindest für die kommenden drei Tage. Mindestens! Vielleicht muss der Zehnagel entfernt werden? Ist da …

1056 BuchSeiten … und ein “Guten Tag!”

– 1 Schlange – 200 ZeitschriftenSeiten – 10 mal baden/plantschen/schwimmen im See       – 7 Stücke schwedischen morotskaka (Möhrenkuchen) – eine RadTour – 2 Blindschleichen – ∞ viele Gedanken über Faschismus (auf dem Nachttisch liegt gerade “Winter der Welt von Ken Follett”) – MonsterTrucks gebaut und mit Händen und Füßen ApfelSchorle bestellt. (Gibt’s da aber nicht.) – ein Tag im BRIO lekoseum in Osby (lohnt sich!)       – 0 Elche (Die gibt’s da oben bestimmt gar nicht…) – eine von unbekannten schwedischen Studenten eine “it-isn’t-touched”-Pizza geschenkt bekommen… yummi – ∞ viel hochª mal über einen TotalStromAusfall in Deutschland und Europa nachgedacht – ein Flugzeug starten sehen (unmittelbar natürlich) – eine “Splitter-aus-dem-Fuß”-OP (nachdem 3 Tage vergingen, ohne dass er sich nicht selber davon machte)       – xmal die Feststellung gemacht: Es ist einfacher Dinge, die mir so im Alltag auffallen den Kerlen zu erklären als ihre WARUM-Fragen zu beantworten. – nicht lachen, schräg und unglaublich: xmal erklären, warum es Krieg gegeben hat? Wieso es Krieg gibt? Was es ist? Ob das hier …

Laufen. ProjektNr#2.2. Januar

So. Inzwischen sind die ersten vier Wochen dieses Monats rum und es wird mal Zeit festzuhalten, wie es um das LaufProjekt steht. Also: 1.KalenderWoche (= KW): 15km – 15km 2. KW: 15km – 0km Runde 3. KW: 15 – nein Quatsch : 20km  – 15km 4. KW: 25km – 25,5km 5. KW: 10km und Ausruhen (irgendein WohlfühlProgramm – muss ich mir noch überlegen) 6. KW: 25km plus kleines IntervallTraining I. Meilenstein: Ist das Laufen angelaufen? 7. KW: 30km 8. KW: 35km Sieht ganz gut aus, oder?!!? Bis auf die NullRunde in der zweiten Woche bin ich sehr zufrieden. Der kommende Monat wird nochmal spannend. Schließlich soll ich Ende Februar 35km in der Woche laufen!! Nur gut, dass ich es diese Woche etwas entspannter angehen lassen kann. Dennoch, trotz aller Anstrengungen – und damit meine ich in erster Linie die organisatorischen Umstände, um überhaupt laufen gehen zu können – stelle ich fest: Das Laufen hat mir gefehlt! Ich war so viel die vergangenen Wochen draußen. Trotz Kälte, Eis und Schnee. Ich habe Spuren der verschiedensten Tiere …

Laufen. ProjektNr#2.1. Minimalismus

Ich muss gerade wieder viel übers Reduzieren und den dahinter liegenden Drang des Minimalismus nachdenken. Beim Laufen komme ich in der Regel dazu, meinen Gedanken nachzuhängen, sie baumeln zu lassen (erinnert ihr euch? ‘zwinker’). Jedenfalls kam mir auf dem Laufband die Frage in den Sinn, wo fängt reduzieren, bewusst:er leben und das alles überhaupt an? Sollten wir nicht auch endlich dieses Laufband loswerden? Aber wo gehe ich dann laufen, wenn die Kerle schlafen und ich keinen Babysitter habe? Grundsätzlich betrifft Minimalismus jeden meiner aktuellen Lebensbereiche. Angefangen beim GewürzRegal über die Stoffwindeln, BadArtikel oder das iPad, bis hin zu einem geringen EnergieVerbrauch, eine bewusstere Ernährung oder der Entscheidung nur noch ÖkoFairTrade-Klamotten zu kaufen. Die Sache mit dem Laufband… Ist ein Prozess. Ich brauche erst noch eine Alternative oder muss irgendetwas in unserem Alltag umorganisieren. Aber nicht jetzt sofort. Und das, das ist meines Erachtens der Punkt. Als Familie befinden wir uns auf einem Weg. Seit drei Jahren reduzieren wir fleißig vor uns hin. Manchmal frage ich mich, ob es Freunden und Bekannten tatsächlich so geht, wie …

Laufen. ProjektNr2#. Sportliche Betätigung

Der Artikel kommt etwas verspätet. Das liegt an meiner kurzfristigen BlogEinstellungsAktion. Der Januar ist inzwischen halb rum und ich war schon ganze zweimal laufen. Applaus an dieser Stelle! Bitte! … Danke. Danke. Allerdings ist die anfängliche Motivation wieder etwas verpufft. Nicht, dass mir das Laufen keinen Spaß gemacht hätte… Ganz und gar nicht! Ich weiß auch nicht, was das ist. Aber beim Laufen… Da kann ich durchatmen, alles das sein lassen, was es ist. Nur ich und der Wind. So in etwa fühlt es sich an. Vielleicht hat es auch was von ‘Davonlaufen’. Das wird vielen ambitionierten Läufern ja nachgesagt. Man stellt sie in Frage: “Wovor laufen die eigentlich davon?” Doch mindestens genauso sehr, wenn nicht sogar viel mehr, freue ich mich persönlich auf das heimkehren in meinen sicheren Hafen zu meinen Männern. … Dennoch ist diese anfängliche LaufEuphorie gerade wieder etwas verebbt. Auch wenn es sich um die Sportart handelt, die ja nun wirklich am einfachsten umzusetzen ist – Laufsachen an, in die Schuhe, raus aus der Tür, loslaufen – so habe ich momentan …

Lessing und die Rückbildungsgymnastik

Was haben ein ein bedeutender Dichter der Aufklärung und KirschkernPickÜbungen gemeinsam?! Auf Anhieb nicht so wirklich viel. Doch erst kürzlich habe ich folgendes Zitat von Gotthold Ephraim Lessing gehört: ‘Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.” So ungefähr geht es mir, wenn mir mein Beckenboden wieder einfällt und all die Übungen, die meine Hebamme mir irgendwann einmal gezeigt hat. Oft fällt er mir an einer roten Ampel im Auto ein: ‘Mein Beckenboden! Ich hab schon lang nicht mehr… Oh nein, ich will mit 50 nicht inkontinent sein!’ Und sofort geht’s los mit der Umsetzung. Das Problem: Ich muss mich auch mental so sehr auf dieses Picken konzentrieren, dass ich alles um mich rum… na ja, nicht vergesse, aber ein bisschen weniger wahrnehme. Seitdem diese Übungen immer in einem Hupkonzert der anderen Autos enden, lasse ich sie zumindest im Auto sein und versuche mein konzentriertes Training Zuhause umzusetzen. Ich tue mir wirklich schwer damit. Keine Ahnung, woran das liegt. Aber der Schweinehund ist …

Go outside. Now! (Sport: Klappe die 1.)

Vor ein paar Tagen saßen wir am Frühstückstisch, während im Hintergrund wiedermal erheiternde Musik dudelte. Bei Müsli und frischen Brötchen sahen wir uns einen der vielen Longboard-Streams bei YouTube an. Unser 25-minütiger Beitrag am sportlichen Geschehen dieser Welt. Mein Gedanke nach dieser leichten Berieselung: Ich will wieder laufen, aktiv sein und nach sportlicher Anstrengung mich glückselig in einen Sessel oder aufs Sofa fallen lassen. Schokolade essen wäre dann nicht mehr mit schlechtem Gewissen verbunden… Aber… …mit Kind nicht drin. Mit zweien schon gar nicht. Mit dreien, vielleicht nachts um 4h. Und dann auch erst, wenn alle mindestens ein Jahr alt sind. (Da fällt mir ein Dean Karnazes soll das gemacht haben – nachts um 04:00h laufen gewesen. Ob er das heute wohl noch tut?) So oder so ähnlich könnte sich der bekannte Schweinehund jedenfalls bemerkbar machen. Aber dieser Schweinehund ist überzeugend. Nicht nur dass er die Disziplin erfordert, überhört zu werden. Irgendwie besteht für Mama die Herausforderung, den Tag, die Woche und den Monat so zu strukturieren, dass das mit dem Laufen oder Radfahren oder …